HELLBOY
Band 5 "Die rechte Hand des Schicksals"

 

 

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hier vorliegend, überarbeitete Neuauflage von 2006
Hardcover, 176 Seiten, Din A5
schwarz/weiß
Cross Cult ( www.cross-cult.de )

Mike Mignola

Mike Mignola

Hellboy Sketchbook

Hellboy Galerie

 

Inhalt

In einer Schmiede in England im 10. Jahrhundert erscheint dem Heiligen Dunstan der Teufel höchstpersönlich, um ihn zu verführen und ihn für seine Zwecke zu missbrauchen. Jedoch stellt sich Dunstan dem Gehörnten entgegen und packt ihn mit einer Zange, welche glüht, und sperrt den Belzebub in eine Truhe. Diese Truhe ist mit Siegeln verziert und eben diese Siegel sind geweiht. Aber über 1000 Jahre später taucht eben diese Truhe in Schottland wieder auf und dies versetzt Hellboy in erhöhte Alarmbereitschaft. Jedoch kommt Hellboy viel zu spät und der Teufel, der von Dunstan damals gefangen wurde, weilt wieder auf der Welt. Und dieser hat es selber auf Hellboy abgesehen oder besser gesagt auf seine steinerne Hand...

In weiteren Aktivitäten des Bandes versucht sich der rote Hüne als Exorzist, sowie als Drachentöter. Ebenso trifft er auf ein Gespenst des kopflosen Königs Vold. Diese Geschichte ist in Norwegen angesiedelt. Außerdem verschlägt es ihn nach Japan, wo er sich gegen eine Überzahl gefräßiger Geisterschädel erwehren muss. Hellboy muss sich ebenfalls mit Vampiren auseinander setzen. Dieses unterfangen führt ihn bis zum Obermotz aller Blutsauger, dem gar schrecklichen Graf Varcolac.

 

Kommentar

In diesem nunmehr fünften Band der Hellboy Reihe gibt es wieder eine Reihe faszinierender Kurzgeschichten, wobei die ungewöhnlichste von all diesen jene ist, in der es den Roten Riesen nach Japan verschlägt. Die Storys wurden diesmal nach dem jeweiligen Alter Hellboys geordnet. In jungen Jahren zum Beispiel sieht man ihn als Leser beim Pfannkuchenessen und Drachenbekämpfen. Als Jugendlicher verschlägt es ihn nach Japan und England. Und als Erwachsener gibt es eine Story, welche so gleich als Namensgeber für diesen Band diente. Die Kurzgeschichten bedienen sich auch hier, wie im vierten Band "Sarg in Ketten", bei für unsere Verhältnisse unbekannten Volksmärchen Japans, Irlands und Englands.

Der Zeichenstil wurde seit dem ersten Band beibehalten, was ein positiver Effekt ist. Ebenso präsentiert sich Hellboy auch diesmal in gewohntem schwarz/weiß. Genauso stellt sich nun immer mehr die Frage für den Helden, welche Rolle er eigentlich in diesem diabolischen Spiel spielt. Mir als Leser wurde das Gesamtpaket sehr gut und mitreißend vermittelt. Um es auf einen Satz zu bringen: "Ein weiter packender Band mit vielen interessanten Extras und jeder Menge Informationen aus Hellboys Leben."

 

Leseprobe

         
         

 

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Rezension von Renè G.

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