
Toronto (Premiere): 10.09.2006 | Deutschland (DVD-Vö):
22.11.2007
Laufzeit: 83 Min. | FSK: Keine Jugendfreigabe
Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment
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Crew |
Cast |
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Director: |
Nathan
Meister alias Henry Oldfield |
Inhalt
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Henry wird im Kindesalter von seinem älteren Bruder Angus auf fürchterliche Weise erschreckt, als der das Lieblingsschaf seines Bruders umbringt und sich als dieses verkleidet auf ihn stürzen möchte. Seitdem begleitet Henry eine extreme Panik vor den sonst so friedlichen Grasfressern, weshalb er auch schon früh das Landleben aufgegeben hat. Eine Erbschaft treibt den ängstlichen Henry jedoch zurück zu seinem Bruder aufs Land und hat dort schon bald mit einer ganzen Herde von Schafen zu tun. Ein Gen-Experiment sorgt dafür, dass die Schafe rasant in Killermaschinen mutieren und die Bewohner angreifen. Eine noch größere Gefahr geht aber von den infizierten Menschen aus, die sich von den Schafen haben beißen lassen. Denn wer von den Schafen nicht bis auf die Knochen abgenagt wurde, sondern nur eine Bisswunde erhalten hat, wird umgehend am eigenen Leib erfahren, wie es sich als "määähh"-Killermaschine verhält. |
Kommentar
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Eigentlich hätte man bei einer solchen Produktion aus Neuseeland nicht viel erwarten dürfen. Denn Schafe, die zu blutrünstigen Zombie-Tieren mutieren und Menschen anfallen, klingt selbst für eine Horrorkomödie recht albern. Doch ein "Black Sheep" zeigt, dass man aus einem noch nie da gewesenen Plot auch eine überzeugende Darbietung zaubern kann. Regisseur Jonathan King hat sich dabei eigentlich auf mehrere Punkte konzentriert. Die Schafe spielen dabei zwar immer eine Rolle, doch scheint es eher vielschichtig veranlagt zu sein. Phobien, der Konflikt zwischen zwei Brüdern und das Gen-Experiment mit den Verantwortlichen sind eine ebenso wichtige Angelegenheit. Im Vergleich zu vielen anderen Filmen setzt "Black Sheep" nicht sehr spannend an, was aber für eine Horrorkomödie auch kein ausschlaggebender Punkt sein sollte. Vielmehr sollte man damit den Zuschauer unterhalten können. Abgesehen davon, dass die mutierten Schafe ihre Ernährung auf Menschenfleisch umgestellt haben, gibt es kaum eine große Veränderung zu den herkömmlichen Schafen. Außer vielleicht, dass sich ein Schaf im Autofahren geübt hat. Das macht die Bestien sicherlich nicht gerade Angst einflößend. Dass sich die niedlichen Tiere aber auch anders verhalten können, zeigt vor allem das letzte Drittel des Films, wenn die Schafe in ganzen Herden über die Menschen herfallen und sie fast bis auf das unkenntliche zerfleischen. Der Gorefaktor ist hierbei ganz gewiss hoch angesetzt, jedenfalls dann wenn man die ungekürzte Fassung (KJ) vorliegen hat. Alle Schauspieler haben eine beachtliche Leistung hingelegt, obwohl einige von ihnen zum ersten Mal in einem Film mitgewirkt haben. Die Unerfahrenheit sieht man ihnen aber in keiner Weise an. Jonathan King hat eine tolle Horrorkomödie erschaffen, die mit ziemlicher Sicherheit zu den Highlights in diesem Jahr zählen dürfte und die nicht nur Horrorfans vor den Bildschirm locken sollte. Es bleiben am Ende einige Fragen offen, wodurch man eine Fortsetzung sehr begrüßen würde. |
Fazit
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Bei dieser Horrorkomödie ist alles vorhanden, was das Herz begehrt. Lustige, wie ernste aber auch recht blutige Momente zeigen, wie sich Schafe in Blut tränken. Mit "Black Sheep" hätte man durchaus auch das Kinopublikum positiv infizieren können. |
Screenshots
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Inhalt, Kommentar und Fazit von Oliver Gogel |
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