BLOODRAYNE

 



USA (Kinostart):
- | Deutschland (DVD-Vö): 27.10.2006
Laufzeit: 93 Min. | FSK: KJ
Vertrieb: Splendid Film

 

Crew

Cast

 

Director:
Uwe Boll

Producer:
Dan Clarke, Shawn Williamson

Executive Producer:
Uwe Boll

Screenwriter:
Guinevere Turner

Kristanna Loken alias Rayne
Michelle Rodriguez alias Katarin
Matthew Davis alias Sebastian
Ben Kingsley alias Kagan
Michael Madsen alias Vladimir
Billy Zane alias Elrich
Will Sanderson alias Domastir
Udo Kier alias Regal Monk
Meat Loaf alias Leonid

 

Inhalt

Die hübsche Rayne wird gegen ihren Willen von einer Zirkustruppe festgehalten, die sie für Vorführungszwecke missbrauchen. Denn was man auf den ersten Blick nicht erkennt ist, dass Rayne ein Vampir ist. Und Vampire können sich von ihren Wunden erholen, wenn sie sich schnell wieder von Blut ernähren. Für die Zirkusleute ist dies natürlich eine hervorragende Sache und den Zuschauern gefällt dies natürlich auch. Eines Nachts gelingt Rayne aber die Flucht und ist im vollen Blutrausch. Sie hat ihre Mutter im Kindesalter verloren und musste mit ansehen, wie ihre Mutter von Kagan vergewaltigt und getötet wurde. Nun ist sie auf dem Weg, ihren Schöpfer Kagan aufzusuchen und den Tod ihrer Mutter zu rächen. Auf dem Weg dorthin trifft sie allerdings auf eine Wahrsagerin, die ihr von einem Talisman erzählt. Dieser Talisman besteht aus drei Teilen - einem Auge, einer Rippe und einem Herzen - und verleit dem Träger unglaubliche Kräfte. Vampire sind dadurch unsterblich. Nicht einmal Tageslicht, Weihwasser oder Kreuze können sie dann aufhalten. Schnell gelangt Rayne an das Auge. Kagan erfährt aber davon und schickt seine besten Gefolgsleute aus, um Rayne aufzuspüren, ihr den Talisman abzunehmen und sie zu töten. Doch Rayne weiß sich zur Wehr zu setzen und findet sogar Anschluss bei den Vampirjägern Vladimir und Sebastian, die ihr schnell Vertrauen schenken. Gemeinsam verfolgen sie ein Ziel: Kagan muss um jeden Preis aufgehalten werden.

 

Kommentar

Die Handlung ist ganz simple gelegt worden, was ich im Allgemeinen immer sehr schätze. Denn was ist anstrengender, als einen Film zu sehen, den man am Ende kaum verstanden hat, weil man für einen Augenblick nicht aufmerksam war und ihn daher womöglich ein zweites mal ansehen muss. Leider verspricht "Bloodrayne" einem aber nichts Neues. Auch die Handlung scheint einem schon aus vielen anderen Filmen bekannt vorzukommen. Schließlich ist es auch immer das selbe: In der Vergangenheit ist etwas schlimmes passiert, man ist auf Rache aus und das Finale bietet einen actionreichen Kampf auf Leben und Tod. Da die Handlung im 18. Jahrhundert spielt, wird mit Schwertern und mit Pfeil und Bogen gekämpft und geschlachtet, was recht interessant und aufregend mit anzusehen war.
Die Schauspieler waren allerdings eher schlecht als recht. Man empfindet kaum Sympathie für sie, was sehr schade ist. So ist es einem eher egal, was mit ihnen passiert und wie sehr sie leiden müssen. Vor allem die Hauptdarstellerin Kristanna Loken (Ryan) konnte überhaupt nicht überzeugen und wirkte oftmals zu künstlich. Ryan im Blutrausch oder Ryan als Racheengel? Das nimmt man ihr in keiner Weise ab.

 

Fazit

Fans von "Underworld" oder auch der "Blade" Trilogie werden hier auf ihre vollen Kosten kommen und schnell Gefallen finden. Allerdings lässt sich sagen, dass in den vergangenen Jahren kaum ein Vampirfilm besonders hervorgestochen ist, was auch "Bloodrayne" leider nicht geschafft hat.

 

Screenshots

         
         

 

 

Inhalt, Kommentar und Fazit von Oliver Gogel

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