BOOGEYMAN 2 (Unrated Director's Cut)
Wenn die Nacht dein Feind wird

 



Los Angeles (Premiere):
20.10.2007 | Deutschland (Kauf-DVD): 04.08.2008
Laufzeit: 89 Min. | FSK: Keine Jugendfreigabe
Vertrieb: Universum Film Home Entertainment

 

Crew

Cast

 

Director:
Jeff Betancourt

Producer:
Sam Raimi, Gary Bryman,
Steve Hein, Robert G. Tapert

Executive Producer:
Joseph Drake, Nathan Kahane

Screenwriter:
Brian Sieve

Danielle Savre alias Laura Porter

Matt Cohen alias Henry Porter

Chrissy Griffith alias Nicky

Michael Graziadei alias Darren

David Gallagher alias Mark

Tobin Bell alias Dr. Mitchell Allen

Renée O'Connor alias Dr. Jessica Ryan

 

Inhalt

Laura und Henry Porter müssen im Kindesalter mit ansehen, wie beide Elternteile vom Boogeyman ermordet werden. Seither verfolgt sie eine unheimliche Angst vor der Dunkelheit. Hinter jedem dunklen Fleck und in jedem Wandschrank vermuten sie den Schwarzen Mann. Während Henry lange Zeit in einer psychiatrischen Anstalt seine Phobie zu bekämpfen versucht hat und dann als geheilt entlassen wird, kommt seine jüngere Schwester Laura in die selbe Anstalt, um dort ihren langen Leidensweg loszuwerden. Doch womit keiner der anderen jugendlichen Patienten, und auch nicht Laura selbst, gerechnet hätte ist, dass sich seit Lauras Ankunft eine Reihe tödlicher Vorkommnisse ereignen. Und schon bald ist für Laura klar, dass nur einer dahinter stecken kann: Der Boogeyman, der nach zehn Jahren zurückgekommen ist, um jetzt sie zu holen. Die dunklen Korridore der Anstalt werden zur Zerreißprobe für Laura und schon bald steht sie ihrem größten Albtraum von Angesicht zu Angesicht gegenüber ...

 

Kommentar

Die Fortsetzung des Boogeyman Remakes baut sich teilweise ähnlich wie das Remake auf, denn der Beginn liegt wieder einmal im Kindesalter, als der Boogeyman das erste Mal zuschlägt. Bei "Boogeyman 2" könnte man aber genau so gut vermuten, es würde sich hierbei um einen eigenständigen Film handeln, der keinerlei Bezug zum Vorgänger aufweist. Bis zu einem gewissen Grad mag das auch stimmen, doch bekommt man später in einem kurzen Flashback erzählt, was aus Tim geworden ist. Keiner der Darsteller aus dem ersten Teil ist jedoch in dieser Fortsetzung zu sehen. Man merkt dem Film schnell an, dass er besonders die jugendlichen Horrorfans begeistern möchte, was auch daran liegt, dass der Film meist jüngere Darsteller aufweist. Das Kernthema ist wie immer die Angst. Und wie könnte man besser mit den Ängsten spielen, wenn jeder der Jugendlichen in der Klinik ohnehin unter einer Phobie leidet. Der im Film dargestellte Boogeyman kennt die Ängste seiner Opfer genau und nutzt dieses Wissen auch, indem er sich jeden einzelnen auf ganz spezifische Weise holt. Das mag zum Teil auch an Freddy Krueger erinnern, der eine ähnliche Vorgehensweise in seiner Traumwelt hat.

An übernatürlichen Elementen fehlt es hier völlig, was wohl beabsichtigt war, um von dem nicht ganz funktionierenden Remake wegzukommen. Und siehe da, es kommt so wesentlich mehr Spannung auf. Zwar dauert es ein wenig, bis Spannung aufgebaut werden kann, doch hält sie sich ab einem bestimmten Moment konstant. Die Fortsetzung ist außerdem um Längen blutiger und zeigt einige heftige Szenen, allein darauf angelegt hat man es aber nicht. Auch an Atmosphäre fehlt es nicht, bis es am Ende zu der ein oder anderen Überraschung kommt. Die Story ist allgemein gesehen nicht sehr besonders, von einer gegebenen Langeweile kann aber genauso wenig die Rede sein. Man wird gut unterhalten und das sollte bei einem jeden Horrorfilm auch der ausschlaggebende Punkt sein, weshalb man ihn sich überhaupt ansieht.

Die darstellerische Leistung, vor allem die der Jugendlichen, ist recht anschaulich. Besonders geachtet wird aber auf Tobin Bell, der hier als Leiter der Klinik zu sehen ist, allerdings nur wenige Szenen hat. Ähnlich wie in seiner Rolle als Puzzlemörder in "Saw" hat er auch in diesem Film eine Rolle zugeschrieben bekommen, die ihn recht undurchschaubar macht. In alter Gewohnheit verleiht er diesem Charakter die entsprechende Glaubwürdigkeit. So gesehen gibt es niemanden, der diese Rolle hätte besser spielen können.

 

Fazit

Ein Teenie-Slasher, der nach allen Regeln Blut zu vergießen weiß. Nach dem schwachen übernatürlichen Remake kommt mit dieser Fortsetzung ein äußerst blutiges Werk, das seinen Vorgänger in jeder Hinsicht übertrifft, ebenso an Spannung und Twists. Es gibt nur wenige Fortsetzungen, welche das Original schlagen, "Boogeyman 2" ist jedoch eine davon!

 

Screenshots

         
         

 

 

Inhalt, Kommentar und Fazit von Oliver Gogel

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