
Premiere (Cannes): 19.05.2006 | Deutschland (DVD-Vö):
06.12.2007
Laufzeit: 97 Min. | FSK: 16
Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment
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Crew |
Cast |
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Director: |
Ashley
Judd alias Agnes White |
Inhalt
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Agnes führt alles andere als ein glückliches Leben, obwohl sie mit Freundin R.C. eine Art lesbische Beziehung führt. Sie hat sich in einem Motel in einer Einöde zurück gezogen, um ihrem aggressiven Ex-Ehemann Jerry zu entkommen. Eines Abends lernt Freundin R.C. den anfangs noch recht schüchternen Peter kennen, den sie mit zu Agnes ins Motel schleppt. Weil Peter keinen festen Wohnsitz hat, gewährt ihm Agnes für eine Nacht Unterschlupf bei sich. Doch aus einer werden bald mehrere Nächte, als sich die beiden von Tag zu Tag besser verstehen und auch sexuell näher kommen. Plötzlich glaubt Peter von irgend- welchen kleinen Insekten befallen zu sein, die überall im Motelzimmer herumschwirren und sich angeblich auch seinen Körper als Brutstätte ausgesucht haben. Er steigert sich immer mehr hinein und steckt mit seinen Wahnvorstellungen langsam auch Agnes an. Zusammen reimen sie sich aus, wer oder was hinter diesem Attentat stecken könnte. Der Wahnsinn nimmt stets zu. Ist es die grausame Realität oder nur ein krankes Bild in deren Köpfen... |
Kommentar
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Wichtig ist vor allem, dass man bei "Bug" keinen normalen Horrorfilm erwarten sollte. Er hebt sich deutlich von allen anderen Filmen mit einem Horrorbeigeschmack ab, spielt aber dennoch mit der Psyche des Zuschauers. In der ersten Hälfte bekommt man eher den Eindruck, ein Drama zu sehen. Später wird es dann immer abgefahrener, und endet schließlich in einem totalen Scherbenhaufen voller paranoider Wahnvorstellungen, mit denen sich die beiden Hauptpersonen gegenseitig (wie ein Ping-Pong Ball) zuspielen. Selbst der Zuschauer weiß allmählich nicht mehr genau, was er glauben kann und was nicht, ob es wahr ist oder nicht, und ob vielleicht sogar eine Verschwörung dahinter stecken könnte. Alles könnte in Betracht gezogen werden, doch bleibt man bis zur letzten Sekunde darüber im Dunkeln. Man erkennt noch nicht einmal die vermeintlichen Ungeziefer. Von Killerinsekten kann man also nicht ansatzweise sprechen, da sofern sie überhaupt vorhanden sind, nicht die betroffenen Charaktere angreifen. Man ist lediglich der festen Überzeugung, ihr Körper sei von ihnen befallen. Alle sichtbaren Blessuren wurden vermutlich selbst zugefügt. Es spielt sich nahezu alles nur in diesem Motelzimmer ab, was nicht besonders zur Handlung beiträgt, jedoch dafür sorgt, dass man die jeweiligen Charaktere umso besser kennenlernt. Atmosphärisch gesehen wird es gegen Ende immer spannender, weil man auf eine klare Auflösung wartet, die einem aber leider nicht gegeben wird. Stattdessen endet dieses Spektakel so, wie man es sich auf keinen Fall hätte vorstellen können. |
Fazit
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Es handelt sich hierbei um keinen Horror- oder Mysteryfilm und auch keinen Thriller, sondern viel mehr um ein Psycho-Drama. Wenn man das von Grund auf zu schätzen weiß, gibt einem dieses Machwerk vom Regisseur von "Der Exorzist" auch keinen Grund, weshalb man es nicht mögen sollte. |
Screenshots
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Inhalt, Kommentar und Fazit von Oliver Gogel |
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