CHUCKY UND SEINE BRAUT

 



USA (Kinostart):
15.10.1998 | Deutschland (Kinostart): 09.09.1999
Laufzeit: 89 Min. | FSK: 18
Vertrieb: Kinowelt Home Entertainment

 

Crew

Cast

 

Director:
Ronny Yu

Producer:
Grace Gilroy, David Kirschner

Executive Producer:
Don Mancini, Corey Sienega

Screenwriter:
Don Mancini

Jennifer Tilly alias Tiffany
Katherine Heigl alias Jade
Nick Stabile alias Jesse
Gordon M. Woolvett alias Dave Collins
Alexis Arquette alias Howard Fitzwater
                          Damien Baylock

 

Inhalt

Einst zauberte ein grausamer Serienmörder seine Seele in eine Puppe. Nach unzähligen Morden als Chucky, eben diese Puppe, konnte dieser Serienkiller endgültig getötet werden. Chucky's Exfreundin Tiffany besorgt sich jedoch die Überreste der Puppe und erweckt ihn mittels Voodoozauber erneut zu Leben. Sie möchte ihn heiraten, doch Chucky hat andere Pläne und zaubert Tiffany's Seele in ebenso eine Puppe, wie er selbst eine ist. Er will mit ihr nun das Amulett aus seinem Grab holen um sich erneut einen menschlichen Körper zu beschaffen. Fortan treiben die beiden ihr Unwesen ...

 

Kommentar

Ronny Yu brachte mit "Chucky und seine Braut" zum ersten Mal einen tot geglaubten Serienschlitzer wieder auf die Leinwand. Er veränderte den Stil von "Chucky" und setzte auf neue Werte, welche sich von der Serie bzw. der damaligen "Chucky"-Trilogie abheben. Chucky ist mit einer Menge Onelinern ausgestattet und cool wie eh und je. Er spielt auf diverse Genrevertreter wie Pinhead an und kifft sogar. In der Openingsequenz kann man sich schon auf einen etwas anderen Stil einstellen, denn im Polizeiarchiv liegen u.a. die Masken von Michael Myers und Jason aus "Freitag der 13.". Diese vielen kleinen Anspielungen lassen Horrorherzen höher schlagen. Die Bewegungen und Animationen der Puppen sind auf hohem technischen Niveau. Nichts an den Bewegungen der Puppen wirkt künstlich. Ihnen scheint wirklich Leben eingehaucht worden zu sein! Die Atmosphäre ist sehr düster und böse geraten. Gewitter, Nacht, Friedhöfe und Nebel sind viele Schauplätze im vierten "Chucky". Das verleiht dem Film zum extrem sarkastischen Chucky den richtigen Flair um nicht lächerlich zu wirken. Schauspielerisch ragt Jennifer Tilly aus der Recht überschaubaren Masse hervor. Sie spielt die dumme Goth-Schlampe in den ersten Minuten wirklich überzeugend und wird nicht einmal von Chucky selbst übertroffen. Der ein oder andere wird sich sicher auch freuen ins Dekoltee linsen zu dürfen. Sobald Chucky und Tiffany jedoch als Puppen auf Feldzug gehen, dienen die Schauspieler nur als Alibihandlung für die genialen Morde und Dialoge der beiden Puppen. Die Schauspieler haben unter sich jedoch auch einiges an Wortwitz zu bieten, was aber dem Drehbuch zu Gute gehalten werden muss. Die Morde sind Recht spektakulär ausgefallen und gehen von aufgeschlitzten Kehlen über Explosionen, bis hin zu einem ziemlich splattrigen "Unfall" mit einem Truck. Musikalisch setzt der Film auf viel Hard Rock und Metal. Die Musik passt perfekt ins Szenario. Viele Lieder sind Ohrwürmer und bleiben einfach haften. Von Type O' Negative bis hin zu Motörhead sind viele Größen vertreten. Der OST sei jedermann ans Herz gelegt.

 

Fazit

Fulminantes Comeback Chuckys im neuen Gewand. Nach 7 Jahren wurde nicht der Fehler begangen Chucky in einer weiteren Episode einfach öde aus den Vorgängern klauen zu lassen. Gekonnter Stilwechsel, welchen Ronny Yu begeht und somit den besten "Chucky" abliefert den es gibt.

 

 

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