CITY OF THE DEAD
Originaltitel: Last Rites

 



USA (DVD-Vö):
01.05.2007 | Deutschland (DVD-Vö): 26.04.2007
Laufzeit: 90 Min. | FSK: 18
Vertrieb: Galileo Medien

 

Crew

Cast

 

Director:
Duane Stinnett

Producer:
Dave Todd Ocvirk, Krissann Shipley

Executive Producer:
Jordan Leibert, John Nolan

Screenwriter:
Duane Stinnett, Krissann Shipley

Enrique Almeida alias Santos
Reggie Bannister alias Mitchell
Stephen Basilone alias O'Bannon
James C. Burns alias Campbell
Terrence Evans alias Preacher
Janine Foster alias Marsha
Noel Gugliemi alias Caesar
Dayana Jamine alias Latasha
Ryan King alias Snake Dog
Ethan Ednee alias Mac T
Danny Martinez alias Spider

 

Inhalt

Über der Stadt Los Angeles soll in den nächsten Tagen ein Meteoritenschauer hereinbrechen. Einige Obdachlose habe sich an einer Kanalbrücke getroffen, um dafür zu beten, dass sie den Tag des jüngsten Gerichts überleben werden. Doch ihre Gebete sollten nicht erhört werden, da ein Meteorit die Brücke zerstört und alles Lebende im näheren Umkreis tötet. Doch die Toten erheben sich kurz darauf und machen, als grünen Schleim sabbernde Zombies, Jagd auf Menschen. Dabei kommen sie dem L.A.P.D. (Los Angeles Police Department) in die Quere, die in einem verkommenen Industriegebiet eine verdeckte Ermittlung durchführt. Die einzige Rettung scheint das nahe gelegene Lagerhaus zu sein, welches die Beamten vorher observiert hatten. Dort wickeln zeitgleich zwei rivalisierende Gangs ihre Geschäftchen ab, und sind von der neuen Ausgangslage nicht begeistert. Die Stimmung wird zusätzlich angeheizt, da die beiden einzig überlebenden Beamten mit Waffengewalt, das Kommando an sich reißen. Doch aber anstatt zusammen das Überleben aller zu sichern, wird darüber gestritten, wer die Befehle innerhalb der Gruppe gibt. In Grüppchen machen sich alle Eingeschlossenen auf die Suche nach brauchbaren und verwertbaren Materialien. Einige wahren allerdings nur den Schein und planen insgeheim die sofortige Flucht aus dem Lagerhaus. Andere hingegen wollen eine Revolte anzetteln und die bewaffneten Polizisten entmachten. Während sich draußen auf den Straßen die Anzahl der Zombies multipliziert, gibt es im Lagerhaus noch keine Einigung darüber, wie es weitergehen soll. Die Situation droht zu eskalieren, und den ersten Untoten ist es gelungen in das Innere des Lagerhauses vorzudringen…

 

Kommentar

Eigentlich habe ich nichts spektakuläres erwartet. Allerdings war das Cover der DVD sehr ansprechend und verlockend, es erinnert sehr stark an George A. Romeros "Land of the Dead". Der Regisseur und Co-Autor Duane Stinett ist zudem kein Unbekannter. In der Vergangenheit verdiente er seine Brötchen als 3D-Künstler in der Videospielbranche, und war unter anderem an den atmosphärischen Spielen "Diablo", "Warcraft 2" und "StarCraft" beteiligt.

Aber was einem hier geboten wird, ist ein sinnloser und klischeebehafteter Mix aus Zombie- und Gangster-Ghettofilm in bester C-Movie Manier. Wobei ich sagen muss, dass ich grundsätzlich nichts gegen Klischees habe, besonders nicht im Zombiegenre. Ich bin Fan und Liebhaber dieser Machtwerke, und habe alleine deswegen schon eine andere Sichtweise, als der gewöhnliche Cineast. Die Story strotzt zwar nicht vor Kreativität, ist aber im Großen und Ganzen als brauchbar einzustufen. Die Geschichte fängt recht zügig an, und verzichtet auf diverses Vorgeplänkel, und man ist nach 15 Minuten der Meinung ein ordentliches B-Movie zu sehen. Wenn aber die Protagonisten im Lagerhaus aufeinander treffen, gehen die Spannungsmomente in den Keller. Die Dialoge entbehren jeglicher Originalität und sind geprägt vom Ghettoslang wie "Motherfucker" und dergleichen. Das ist einfach nervend und weder wichtig für die Handlung, noch für die weitere Spezifizierung der einzelnen Charaktere. Die Zombies bekommt man während des Films recht wenig zu sehen. Das tut der Geschichte auch keinen weiteren Abbruch, da die Kostümierung einfach nur albern und armselig anzusehen ist. Des weiteren nerven die logischen Löcher, die sich wie ein roter Faden durch den gesamten Film ziehen. Die generelle Machart des Films ist soweit in Ordnung, besonders die CGI Effekte stechen positiv hervor. Wenn man sich die Besetzungsliste anschaut, werden einem vermutlich die meisten Namen unbekannt vorkommen. Doch der Schein trügt, ein Großteil wirkt in vielen bekannten amerikanischen TV Serien mit. Doch die hier gezeigte schauspielerische Leistung, kann man nicht wirklich bewerten, da die Rollenausarbeitung zu hölzern und zu stumpf gestrickt ist.

 

Fazit

Fans von Zombiefilmen, die nicht ständig den Vergleich zu Romeros Werken suchen, werden ihre Freude haben.

 

Screenshots

         
         

 

 

Inhalt, Kommentar und Fazit von Ofta

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