
Deutschland (Kinostart): 31.01.2008 | Deutschland (DVD-Vö):
22.08.2008
Laufzeit: 81 Min. | FSK: 12
Vertrieb: Paramount Home Entertainment
|
Crew |
Cast |
|
Director: |
Michael
Stahl-David alias Rob |
Inhalt
|
Inmitten einer Abschiedsparty für Rob, der ein Angebot in Japan angenommen hat und nichts von der Überraschungsparty wusste, die seine Freunde für ihn gestaltet haben, passiert es: Ein erschütterndes Erdbeben unterbricht die Party auf einmal. Niemand weiß genaueres, doch draußen in New York City ist die Hölle los. Die Menschen irren wie wild durch die Straßen. Explosionen werden wahrgenommen und plötzlich liegt der Kopf der Freiheitsstatue völlig mit Kratzspuren versehen auf der Straße. Die Freunde haben bereits die Party mit Abschiedsgrüßen und den letzten Eindrücken für Rob gefilmt. Doch selbst als die Stadt im Ausnahmezustand ist, hält die Kamera weiterhin drauf und übermittelt so die Geschehnisse, samt der Flucht, den schweren Verluste, den waghalsigen Rettungsversuchen bis hin zum bitteren Ende... |
Kommentar
|
Der von
J.J. Abrams produzierte Film hat im Vorfeld viel zu viel Aufmerksamkeit
genossen, was in einem die Ansprüche auch steigen lies. Umso höher ist
aber die Gefahr, dass man am Ende enttäuscht den Film betrachtet. Dies ist
zwangsläufig auch auf "Cloverfield" zutreffend, denn nur wenige Momente
sind gegeben, die einen zufrieden stellen könnten. Ohnehin hatte man das
Gefühl, dass die Macher das Potenzial nicht ganz ausgeschöpft haben, was
sich auch auf die sehr kurze Laufzeit von gerade einmal 70 Minuten
zurückführen lässt. Die Einführung ist nach nicht einmal 20 Minuten
abgeschlossen, da fängt es schon Schlag auf Schlag mit dem Szenario an,
welches sich mit einem riesigen Knall und einer Erschütterung ankündigt.
Von dort an geht alles sehr panisch und rasant zu und mit der Hobbycam-Technik,
die während des gesamten Films verwendet wurde und die man spätestens aus
dem Film "The Blair Witch Project" kennen sollte, bekommt man nicht alles
detailgetreu mit. Wackelige Aufnahmen und plötzliche Unterbrechungen
wollen die Authentizität eines solchen Films verstärken, doch dadurch
erlischt einfach die Lust, einen doch interessanten Film weiter verfolgen
zu wollen. Es ist oftmals zu anstrengend, am Geschehen dran zu bleiben. Es
stellt sich sowieso die Frage, wieso man sich ausgerechnet bei solch einer
Katastrophe, wie sie im Film dargestellt wird, damit auseinandersetzt,
alles filmen zu wollen, statt sich schnellstmöglich in Sicherheit zu
begeben. Das bröckelt dann doch sehr an der Authentizität, die einem "Cloverfield"
vermitteln wollte. |
Fazit
|
Wer sich mit Hobbycam-Aufnahmen und dem damit verbundenen Gewackel zurechtfindet und Spaß an riesigen Kreaturen hat, wird den leicht actionreichen Film sicherlich gut heißen. Mit höheren Ansprüchen sollte man den viel zu kurz geratenen Film aber besser meiden. |
Screenshots
|
Inhalt, Kommentar und Fazit von Oliver Gogel |
| Top | |
|
zurück |