DANCE OF THE DEAD

 



Premiere:
--.--.---- | Deutschland (DVD-Vö): 31.10.2008
Laufzeit: 84 Min. | FSK: Keine Jugendfreigabe
Vertrieb: Splendid Entertainment

 

Crew

Cast

 

Director:
Gregg Bishop

Producer:
Gregg Bishop, Ehud Bleiberg

Screenwriter:
Joe Ballarini

Jared Kusnitz alias Jimmy

Greyson Chadwick alias Lindsey

Chandler Darby alias Steven

Carissa Capobianco alias Gwen

Randy McDowell alias Jules

Michael V. Mammoliti alias George

Mark Lynch alias Rod

 

Inhalt

Jimmy hat ein Problem: Seine Freundin Lindsey will nicht mehr mit ihm zur Prom Night, weil er ständig nur rumblödelt und nichts auf die Reihe bekommt. Er ist nicht der Einzige, der keine Begleitung hat. Die freakigen Jungs vom Science-Fiction Club, der allseits gefürchtete Schulschläger und ein Sportlehrer der anscheinend zu viele Kriegsfilme gesehen hat, sind ebenfalls nicht auf dem Ball. Wie sich allerdings herausstellt, ist eine fehlende Begleitung noch Jimmys kleinstes Problem! Das nahe gelegene Atomkraftwerk hat jahrelang atomaren Abfall in die Kanalisation gepumpt. Durch die Strahlung stehen die Toten aus ihren Gräbern auf und werden scharenweise angelockt durch die laute Musik und den Geruch von jungem Fleisch auf dem Abtanzball. Die einzigen, die die Zombieinvasion noch aufhalten können, sind eine Hand voll Freaks und Loser ...

 

Kommentar

"Dance of the Dead" macht alles richtig, was bei "Boy Eats Girl" nicht besonders gefallen hat. Das Problem bei "Boy Eats Girl" war, dass es sich hier mehr um eine "Teeny-Lovestory" handelte, als von einem Zombiefilm. Bei "Dance of the Dead" mag es zwar auch solche Szenen geben, aber hier rückt der Zombieangriff deutlich in den Vordergrund. Es gibt weitaus mehr Action. Alleine schon wie die Schüler gegen die Zombies kämpfen, hat öfters zum Schmunzeln angeregt. Auch die Szenen, in denen die Schüler vor den Zombies flüchten, sind gut gemacht, da diese ziemlich flott unterwegs sind, wenn sie mal ein Opfer anvisiert haben. Haben die Zombies kein Opfer in Sicht, schlürfen sie so herum, wie man es aus Romeros Meisterwerken kennt. Old- und Newschool Zombiefans dürfen ihren Spaß an dieser Mischung haben.

Der Härtegrad wurde genau richtig portioniert. Es fließt nicht gerade wenig Blut und ein paar abgeschlagene, sowie ausgerissene Körperteile gibt es auch zu sehen. Allerdings wirkt dies in manchen Situationen eher witzig, da die Schauspieler in den Kampfszenen einen guten Job machen. An dieser Stelle möchte ich den Sportlehrer erwähnen, der mich mit seinem "Kriegshelden-Getue" wirklich zum Lachen gebracht hat. Die oben erwähnten witzigen Goreeffekte lassen sich in etwa mit "Shaun of the Dead" vergleichen.

Was auch gut gefallen hat, ist die gesamte Ortschaft, die den Charme eines kleinen, braven Vorstadtnestes hat. Ein Haus sieht aus wie das andere, die Gärten sind gepflegt, es gibt einen Aussichtsberg, an dem die Jugendlichen sich zum Knutschen treffen, und dann gibt es noch ein Atomkraftwerk mit schönen giftgrünen Wolken darüber, das nur einige Kilometer entfernt ist! Der Ort, an dem ein Film spielt ist sehr wichtig für die ganze Atmosphäre. Alles hat einen gewissen "Heile Welt" Charme.

Die Zombies wurden sehr gut designt und sehen wirklich gut aus. Vor allem sind sie durch ihre Geschwindigkeit nicht nur "Fallobst". Sie sterben zwar auch wenn man das Gehirn zerstört oder ihnen den Kopf abreißt, doch da die Schüler keine Schusswaffen haben, ist das teilweise auch gar nicht so einfach. Glücklicherweise wurden ihre Kräfte aber nicht übertrieben dargestellt, wie in etwa bei Steve Miners "Day of the Dead" Remake. Da konnten die Zombies sogar an Wänden und Decken hochklettern. Das einzige, was vielleicht hätte anders gemacht werden sollen, ist die Auferstehung einiger Zombies. Man kann dies auch schon im Trailer sehen: Die Zombies springen teilweise katapultartig aus ihren Gräbern. Allerdings kann man darüber noch hinwegsehen, da es nur ein äußerst kurzes Szenario ist.

 

Fazit

Gleich nach "Shaun of the Dead" eine der besten Zombiekomödien. Durch seine Non-Stop Kampf- und Fluchtaction mit einer guten Prise Situationskomik, hat "Dance of the Dead" das Zeug sich als Kultfilm zu etablieren.

 

Screenshots

         
    

 

 

Inhalt, Kommentar und Fazit von Dennis K.

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