DARD DIVORCE

 



Deutschland (Leih-DVD):
14.03.2008 | Deutschland (Kauf-DVD): 11.04.2008
Laufzeit: 82 Min. | FSK: SPIO/JK geprüft: strafrechtlich unbedenklich
Vertrieb: Sunfilm Entertainment

 

Crew

Cast

 

Director:
Olaf Ittenbach

Producer:
Olaf Ittenbach

Screenwriter:
Olaf Ittenbach

Martina Ittenbach alias Nathalie

Daryl Jackson alias Daniel

Jaymes Butler alias Detective Phil Warren

Barrett Jones alias Tim

Kamary Phillips alias Detective James Gates

Henora Jackson alias Elisabeth

Kami Esfahani alias Moha

Gideon Jackson alias Jeremy

 

Inhalt

Nathalie lebt mit ihren Kindern Jeremy und Elisabeth alleine, nachdem sie sich von ihrem Mann Tim getrennt hat. Nathalie will das alleinige Sorgerecht für die Kinder. Als die über das Wochenende zum letzten Mal bei ihrem Vater sind und Nathalie sich wieder einmal dem Alkohol widmet, taucht plötzlich Tim blutüberströmt auf und erzählt, dass sie die Kinder haben. Nathalie sucht im Haus das Telefon, um Hilfe zu rufen, doch als sie sich dann wieder zu Tim begeben möchte, muss sie mit Entsetzen feststellen, dass dieser verschwunden ist. Tim oder dessen Leiche ist nicht wieder auffindbar und von den Kindern fehlt auch jede Spur. Als wären das nicht schon genug Sorgen, muss sich Nathalie auch noch auf zwei üble Kerle einlassen, die auf das Geld und die Drogen aus sind, die Tim ihnen schuldet. Für Nathalie beginnt ein quälender Alptraum, der für sie schmerzhafter nicht sein könnte...

 

Kommentar

In den ersten Minuten erzählt Nathalie einiges über sich, ihre Familie und die aktuelle Situation, in der sie sich gemeinsam mit ihren Kindern befindet, nachdem sie sich von ihrem Mann Tim getrennt hat. Sie ahnt nicht, dass ihr der größte Horror aber erst noch bevorstehen würde. Wenn man nicht wüsste, dass ein Ittenbach hinter dem ganzen hier steckt, könnte man zunächst vermuten, es würde sich bei "Dard Divorce" um ein Drama handeln. Schnell wird man aber eines Besseren belehrt, als schon das erste Blut zum Vorschein tritt und dieses nicht gerade zimperlich zu fließen beginnt. So manche Szene erinnert ein wenig an Eli Roths "Hostel", da hier so ähnlich gefoltert wird, aber ein ganz anderes Motiv dahinter steckt, nämlich das der Beschaffung von Informationen. Die entsprechenden Szenen wurden gut dargestellt, doch merkt man es dem Film an, dass er in Deutschland nur in gekürzter Form erhältlich ist. Denn von Ittenbach ist man noch grausameres gewohnt. Bei den gekürzten Szenen ist man so vorgegangen, dass es einem im ersten Moment nicht auffallen wird, welche Szene gekürzt wurde und was genau nun fehlt. Nur im Gesamtbild wirkt es eben etwas unvollständig, und das trotz der ausreichend vorhandenen Splatterszenen.

Die Story selbst ist recht simpel gestrickt und bei Weitem nichts besonderes. Wie immer hat man sich zu sehr auf die blutigen Effekte konzentriert und wird sich eine passende Geschichte einfach ausgedacht haben, die all das noch verzieren soll. Wenn man bei einem jeden Rosenkrieg genau so verfahren würde, dann würde man gleich von einer Verlobung abraten. Wie bei vielen der neueren Filme kann man zum Schluss auch hier einen Twist erwarten, der aber nicht allzu spektakulär daher kommt, da man sich diese Lage durchaus hätte denken können. Über das was mit Tim passiert sein könnte wird im Verlauf des Films von zwei Personen aus völlig verschiedenen Perspektiven erzählt, und doch bleibt man bis zum Schluss im Unklaren darüber. Das ist wohl Teil dessen, der zum großen Twist führen soll, doch sind zwei Erzählungen eine zu viel und führt beim Zuschauer daher auch unfreiwillig zur Verwirrung.

Im Großen und Ganzen lässt sich sagen, dass "Dard Divorce" durchaus zu überzeugen versucht und das auch gut gelingt. Die schauspielerische Leistung ist solide, aber man kennt viele der Schauspieler aus früheren Ittenbach-Produktionen. So kann man sich auch ungefähr ein Bild davon machen, was man zu erwarten hat.

 

Fazit

"Dard Divorce" ist ein typischer Ittenbach-Film, der wieder einmal beweist, wie viel Blut man vergießen kann, wenn man es sich denn nur traut. Dieser ist garantiert einer der besten Filme des Regisseurs! Wer auf eine Uncut-Version warten möchte, der wird sich auf die österreichische Veröffentlichung gedulden müssen.

 

Screenshots

         
         

 

 

Inhalt, Kommentar und Fazit von Oliver Gogel

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