DARK HERITAGE

 



USA (Kinostart):
1989 | Deutschland (Kinostart): 1989
Laufzeit: 83 Min. | FSK: 18
Vertrieb: Cineastic Nightmares

 

Crew

Cast

 

Director:
David McCormick

Producer:
David McCormick

Mark LaCour alias Clint Harrison
Tim Verkaik alias Jack
Eddie Moore alias Mr. Daniels
Joan Parmelee alias Mrs. Daniels
Todd Leger alias Daryl
David Hatcher alias Greg
Joe Jennings alias Roger

 

Inhalt

Über Nacht werden auf einem Campingplatz im Süden von Louisiana 37 Camper ermordet, von denen man nur noch Leichenteile finden kann. Der Starreporter Clint Harrison stößt bei seinen Ermittlungen für einen Artikel über das Massaker auf eine alte Legende, die sich die Leute aus der Umgebung erzählen. Die verlassene Villa des Dansen-Clans spielt dabei eine zentrale Rolle, denn aus ihr ist noch nie jemand wieder lebend zurückgekehrt. Gemeinsam mit ein paar Freunden entdeckt Clint, dass es in der Vergangenheit immer wieder Vermisstenanzeigen und mysteriöse Todesfälle gegeben hat. Außerdem besteht ein Teil der alten Geschichten darin, dass es kurz vor den mysteriösen Geschehnissen immer geblitzt und gedonnert hat. Clint und seine Freunde beschließen, dass sie gemeinsam eine Nacht in der alten Villa verbringen, um dem Wahrheitsgehalt der Legende auf den Grund zu gehen. In dieser Nacht zieht ein schweres Gewitter auf und die Ereignisse nehmen einen unheilvollen Lauf…

 

Kommentar

Dieser Film ist eine inoffizielle Verfilmung von H. P. Lovecrafts Kurzgeschichte „Lurking Fear“. Eines gleich mal vorweg: Nach objektiven Gesichtspunkten zu urteilen, ist der Film ein beinahe 100%iger Griff ins Klo.
Der Kameramann hat wohl noch nie zuvor eine Kamera in der Hand gehabt (vor allem am Anfang mit der Handkamera wackelt der sich einen zurecht, dass es eine wahre Freude ist. Wenn ich’s nicht kann, dann lasse ich es lieber, sag ich mal). Auch der Beleuchter scheint mit Blindheit geschlagen zu sein. Alles was wir sehen sollen, liegt mindestens im Halbdunkel (und das manchmal auch am helllichten Tag). Unser Kameramann gibt der Chose dann den Rest, indem er so nahe heranzoomt, dass man nur noch raten kann, was da zu sehen sein soll. Die Make Up und Spezialeffekte sind hochgradig lächerlich, genauso wie der Soundtrack, der noch dazu so wirkt, als hätte man ihn (schlecht) von anderen Horrorfilmen geklaut. Und mittendrin Mark LaCour und die anderen Knallchargen von Schauspielern, die ihren Text mit einem pathetischen Ernst darbieten, dass ich ihn als Parodie bezeichnen würde, wenn ich es nicht besser wüsste. Hinzu kommt noch ein Drehbuch, dass aus einer fantastischen Geschichte von Lovecraft eine strunzdumme Aneinanderreihung von Szenen gemacht hat. So etwas muss man erst einmal zustande bringen! Als Sahnehäubchen schauen die „Monster“ in diesem Film aus, wie entfernte Verwandte von Gollum aus dem Herrn der Ringe („Monster“ ist gut. Sechs lächerliche Typen hopsen mit grauer Körperbemalung und einer brüllend komischen Latexmaske vor Gesicht auf dem Boden rum! Fehlt nur noch, dass die „Mein Schatz! Mein Schatz!“ schreien!.)

Wenn man (so wie ich) solche Filme aber nicht danach, sondern nach ihrem Trashgehalt beurteilt, dann kann man sich köstlich dabei amüsieren. Die unfreiwillige Komik, die sich aus der Mixtur aller von mir genannten Elemente ergibt, sucht wahrlich ihresgleichen. Für Trashfans gilt also: Daumen hoch!

 

Fazit

Der Film ist nur dann was für euch, wenn ihr unfreiwillig komischen Trash zu schätzen wisst!

 

Screenshots

         
         

 

 

Inhalt, Kommentar und Fazit von Pinhead

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