DARK RIDE

 



USA (Premiere):
15.11.2006 | Deutschland (DVD-Vö): 16.03.2007
Laufzeit: 91 Min. | FSK: KJ
Vertrieb: Sunfilm Entertainment

 

Crew

Cast

 

Director:
Craig Singer

Producer:
Daniel Bickel,
Chris M. Williams

Executive Producer:
Stephen Hays,
Michael Urbanski

Screenwriter:
Craig Singer,
Robert Dean Klein

Jamie-Lynn Sigler alias Cathy
Patrick Renna alias Bill
David Rogers alias Steve
Alex Solowitz alias Jim
Andrea Bogart alias Jen
Jennifer Kelly Tisdale alias Liz
Dave Warden alias Jonah

 

Inhalt

Der "Dark Ride" ist die Attraktion in dem Vergnügungspark, der junge und ältere Menschen anlockt und somit für Gruselfaktor sorgt. Das nehmen sich auch zwei junge Mädchen vor. Die eine kann es gar nicht mehr erwarten, sich in der Geisterbahn erschrecken zu lassen, während die andere aus Angst kaum die Hände aus ihrem Gesicht bekommt. Kurz vor dem Ausgang bekommen sie es jedoch mit einem brutalen Killer zu tun, der sich im "Dark Ride" eingenistet hat. Keines der Mädchen verlässt die Schreckenskammer lebend. Kurz darauf wird der Killer festgenommen und in eine Anstalt gesteckt, nachdem auch noch weitere Leichen gefunden wurden. Doch bald kann er entkommen und hinterlässt dort ein wahres Blutbad. Jonah, so heißt der Killer, der sein entstelltes Gesicht meist mit einer Maske bedeckt hält, macht sich sofort auf den Weg zu dem Ort, an dem er sich geborgen fühlt...
Cathy und ihre Freunde aus der Clique wollen für einige Tage wegfahren. Unterwegs gabeln sie die fremde Jen auf und nehmen sie mit. Sie haben von der Wiedereröffnung des "Dark Ride" erfahren und haben nun vor, dort einen kleinen Zwischenstopp einzulegen. Sie brechen ein, schalten den Strom an und los geht die Geisterstunde. Vor Ort erzählen sie sich die grausame Geschichte, die sich vor vielen Jahren hier ereignet hat, doch fürchten sie sich noch nicht. Die Party geht erst richtig los, als Drogen und Sex ins Spiel kommen. Allerdings wissen sie nicht, dass sie die ganze Zeit von jemandem beobachtet werden, der überhaupt nicht auf diese Dinge steht und viel mehr sein eigenes Spiel bevorzugt. Der "Dark Ride" wird zur blutigen Falle, als sie feststellen müssen, dass alle Türen verschlossen sind. Fortan haben sie nur noch ein Ziel, nämlich dem Killer zu entkommen. Das erweist sich allerdings als äußerst schwierig, weil sie die Puppen und Figuren von dem realen maskierten Killer unterscheiden müssen.

 

Kommentar

Die Anfangssequenz zeigt zunächst zwei junge Mädchen, die sich eine Fahrt im "Dark Ride" gönnen. Diese werden aber von einem sadistischen Killer auf grausame Weise umgebracht. Als dann der Titel und die Namen der Darsteller eingeblendet werden, erfährt man Hintergründe zu den anschließenden Ereignissen. Vom Mord an den zwei Mädchen, über ein Dutzend weiterer Leichenfunde, bis hin zur Festnahme des Killers, der in eine psychiatrische Anstalt unter Hochsicherheitsmaßnahmen eingesperrt wird. Gleich danach bekommt man eine Gruppe von Jugendlichen zu sehen, die sich gerade für einen Road Trip fertig machen und über Probleme mit dem jeweils anderen Geschlecht diskutieren. Dass die Charaktere aber alle wesentlich älter aussehen (und es letztendlich auch sind), als sie eigentlich sein dürften, darüber kann man leicht hinweg sehen. Hinweg sehen kann man allerdings nicht, was deren Verhalten angeht. Es trotz nur so vor Naivität, Dummheit und Machogetue. Je weiter der Film voran geht, desto nerviger werden einem diese Charaktere und vor allem deren Sprüche. Sympathie kommt hier also keine auf, was für diese Art von Horrorfilm vielleicht auch ganz gut kommt. Schließlich soll einer nach dem anderen sein Leben lassen. Und dass sie sich dabei so unspektakulär wie möglich anstellen, das konnte man auch schon am Anfang erahnen.
"Dark Ride" zeigt ziemlich brutale und vor allem blutige Morde, die man aber auch schon aus anderen Horrorfilmen der vergangenen Jahre kennt. Auch dem Slasherfilm bleibt dieses Werk gut erhalten, übertrifft die Leistungen der Vorgänger aber auf keinen Fall. Lediglich die Wahl des Ortes, an dem gemetzelt wird, wurde hier gut festgelegt. Denn was gibt es schlimmeres, als einem Killer in einer Geisterbahn voller grausamer Figuren und Spezialeffekte zu begegnen. Man muss als Zuschauer schon zweimal hinsehen, um den Killer zu entdecken, der sich zwischen den Plastikfiguren versteckt hält. So geht es aber auch den Charakteren im Film, die versuchen dem maskierten Mann mit dem entstellten Gesicht zu entkommen. Abgesehen von den Hintergründen zum Killer, die durch Erzählungen näher gebracht werden, sticht die Handlung des gesamten Films nicht sonderlich hervor. Man hat wohl zu sehr darauf beharrt, ihn möglichst brutal wirken zu lassen.

 

Fazit

Slasherfans, die zugleich auch noch auf reichlich Blut und Brutalität stehen, sind bei "Dark Ride" an der richtigen Adresse. Wenn man aber dazu noch Wert auf eine ordentliche Story legt, so wird man hier leider enttäuscht. Neues bekommt man im Film allerdings auch nicht zu sehen, was man nicht schon aus anderen Slasherfilmen kennt.

 

Screenshots

         
         

 

 

Inhalt, Kommentar und Fazit von Oliver Gogel

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