DAWN OF THE DEAD

 



USA (Kinostart):
02.09.1978 | Deutschland (Kinostart): 02.08.1979
Laufzeit: 114:17 Min. | FSK:
ungeprüft
Vertrieb: Laser Paradise

 

Crew

Cast

 

Director:
George A. Romero

Producer:
Dario Argento

Executive Producer:
Richard P. Rubinstein

Screenwriter:
George A. Romero

Gayleen Ross alias Francine Parker
Scott H. Reiniger alias Roger DeMarco
David Emge alias Stephen Andrews
Ken Foree alias Peter Washington

 

Inhalt

Der nationale Notstand wird ausgerufen, da aus nicht bekannten Gründen die Körper der kürzlich Verstorbenen auferstehen, und die Lebenden in ihrer Gier nach Menschenfleisch attackieren. In einem Fernsehsender herrscht das absolute Chaos, denn bei der laufenden Nachrichtensendung drehen immer mehr Leute durch. Der Pilot Stephen, der für den Sender normalerweise die Verkehrsberichte macht, sagt seiner auch dort arbeitenden Freundin Francine, dass sie später gemeinsam mit dem Hubschrauber des Senders fliehen können.
Szenenwechsel.
Die Polizei stürmt ein Haus, in dem sich eine Bande Verbrecher verschanzt hat. Aber das ist noch lange nicht das einzige Problem, da die Bewohner des Hauses ihre Untoten nicht freiwillig herausgeben wollen. Zombies und normale Menschen laufen wild durcheinander, wobei es natürlich zu einigen Attacken der Zombies kommt (Bilder 1 und 2). Es kommt zur Katastrophe, als ein Polizist völlig durchdreht, und wahllos auf Verbrecher, Zombies und Hausbewohner zu schießen beginnt. Gemeinsam wird er von den Polizisten Roger und Peter überwältigt und schließlich erschossen. Nachdem sie den Keller von Untoten gesäubert haben, treffen sie sich mit ihren Freunden Francine und Stephen. Sie fliehen gemeinsam im Hubschrauber und landen schließlich auf dem Dach eines Einkaufszentrums. Nachdem sie dort und in der Umgebung alle Zombies beseitigt haben (Bild 3) (Peter wird dabei von Zombies angefallen und später von Roger als Zombie getötet), können sie dort eine Zeit lang wie die Maden im Speck leben, was ihnen aber mit der Zeit langweilig wird. Das ändert sich schlagartig, als eine plündernde Rockerbande ins Einkaufszentrum eindringt und mit ihnen die Zombies wiederkommen (Bild 4). Stephen beginnt einen blutigen Krieg mit den Rockern, den sie zwar gewinnen können, aber bei der Flucht mit dem Lift wird Stephen von Zombies angefallen, und so schwer verletzt, dass er den Verletzungen erliegt. Als Zombie führt er die anderen Wiedergänger zu Rogers und Francines Versteck (Bild 5). Francine, die zwischenzeitlich das Fliegen gelernt hat, wirft den Hubschrauber an, während Roger mit dem Gedanken an Selbstmord spielt. Er überlegt es sich im letzten Moment aber noch, erschießt stattdessen Zombie-Stephen und setzt sich zu Francine in den Hubschrauber. Gemeinsam fliehen sie mit wenig Sprit im Tank in eine ungewisse Zukunft.

 

Kommentar

Diesen Film muss man einfach gesehen haben! Die comicartige, apokalyptische Atmosphäre, die sich durch den ganzen Streifen zieht, lässt einem von Anfang an den Atem anhalten. Als ich ihn zum ersten Mal gesehen hatte, musste ich ihn mir gleich noch einmal ansehen, um alles zu erfassen, was in dem Streifen steckt. Da ist zum einen das Offensichtliche: der extrem hohe Blutgehalt. Wenn die Zombies eine Fressorgie anfangen, dann siehst du in dem Film so ziemlich alles (als Beispiel sei hier nur Miguelito genannt, der sich zwei wirklich tiefe Stücke aus dem Körper seiner Frau herausreißt).
Dann hat dieser Film aber noch eine andere Ebene: die Kritik an der Gesellschaft. Die handelnden Personen im Film versuchen teilweise immer noch an Dingen aus ihrem früheren Leben verzweifelt festzuhalten, nur haben diese Dinge längst ihren Kontext verloren, und sind somit eigentlich wertlos. Die Szene, in der Roger und Peter eine Partie Poker mit hunderttausenden von Dollarnoten spielen, als ob es nichts wäre, ist das beste Beispiel dafür.
Zu erwähnen wäre noch, dass ich hier den Argento-Cut bewertet habe. Dieser ist die kürzeste unzensierte Version von „Zombie“. Argento, der für seine Tätigkeit die Rechte am Film außerhalb von Amerika erhielt, fertigte eine Schnittversion ohne Romeros komödienhafte Szenen an, und ließ die Gruppe „Goblin“ einen neuen Soundtrack entwerfen, der um einiges düsterer, als der von Romero war. Herausgekommen ist dabei ein völlig neuer Film, der sehr viel actionlastiger, als Romeros Version war.

 

Fazit

Dieser Film ist ein wahrer Klassiker, der eine regelrechte Zombiewelle in den Kinos lostrat, die gute 10 Jahre dauerte, und erst mit „Zombie 4 – After Death“ ihr Ende fand. Der Einfluss dieses Filmes auf das Horrorgenre ist noch bis in die Gegenwart spürbar, wie das 2004 erschienene Remake beweist. Schaut ihn euch unbedingt an, wenn ihr ihn noch nicht gesehen habt, denn als Horrorfan sollte man den Film unbedingt kennen!

 

Screenshots

     
  

 

 

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