DAY OF THE DEAD (Remake)

 



Deutschland (Leih-DVD):
12.05.2008 | Deutschland (Kauf-DVD): 31.07.2008
Laufzeit: 83 Min. | FSK: Keine Jugendfreigabe
Vertrieb: E-M-S

 

Crew

Cast

 

Director:
Steve Miner

Producer:
Boaz Davidson, James Dudelson,
Randall Emmett, George Furla

Executive Producer:
Paul Mason, Jordan Rush,
Robert Dudelson

Screenwriter:
Jeffrey Reddick

Mena Suvari alias Sarah Browman

Michael Welch alias Trevor Browman

Stark Sands alias Bud Crain

Nick Cannon alias Salazar

Matt Rippy alias Dr. Logan

Ving Rhames alias Captain Rhodes

AnnaLynne McCord alias Nina

 

Inhalt

In einer amerikanischen Kleinstadt bricht auf einmal das völlige Chaos aus, als viele der Bewohner das Krankenhaus aufsuchen, da sie von einem merkwürdigen Virus befallen sind. Nach heftigem Nasenbluten folgt letztendlich der absolute Alptraum. Die erkrankten Menschen mutieren rasant zu wild gewordenen Zombies und die Nichtinfizierten stehen auf deren Speiseplan. Selbst Sarah und ihre Kollegen vom Militär sind zunächst machtlos dagegen. Zusammen mit Bruder Trevor und anderen Überlebenden kann sich Sarah dann aber einen Fluchtweg verschaffen und erfährt zum Schluss eine bittere Erkenntnis...

 

Kommentar

Die Story ist hier, wie in jedem anderen Zombiefilm, ähnlich gestrickt: Ein Virus bricht aus, die Infizierten werden zu Zombies und sind auf Menschenfleisch aus. Nur eine Gruppe von Überlebenden kämpft sich einen Weg in die Freiheit und macht mit den Untoten kurzen Prozess. Wem das allmählich zu einseitig wird, der hat mit Zombies offenbar keinen Spaß mehr. Regisseur Steve Miner hat mit Slasherfilmen ("Freitag, der 13" Teil 2 und Teil 3) begonnen und hat sich dabei sichtlich wohl gefühlt. Das merkt man auch seinem Remake von "Day of the Dead" an. Denn gleich zu Beginn wird man mit der Atmosphäre eines guten Slashers konfrontiert, als sich ein paar Jugendliche in einer Hütte vergnügen. Doch ein Serienkiller schleicht im Film gewiss nicht herum, denn wie bekannt, geht die Gefahr von Zombies aus. Aber auch beim ersten Angriff durch einen Zombie wird dem Zuschauer zunächst nicht gezeigt, wer der Angreifer ist, was immer noch auf einen Slasherfilm zurückführen kann. Dann aber schlägt der Film eine andere Richtung ein und distanziert sich von der zuvor erlebten Atmosphäre. So langsam aber sicher wird einem das Szenario vor Augen geführt, was die Bewohner der Kleinstadt in Panik versetzt; eine heimtückische Viruserkrankung, die fast die halbe Stadt lahm legt. In anderen Filmen dieser Art wird zu schnell in eine vom Zombie befallene Gegend gelenkt, ohne den Ausbruch wirklich dokumentiert zu haben. Das ist hier nicht der Fall. Alles verläuft relativ langsam, sodass man sich nicht gleich am Anfang mit dem Chaos vertraut machen muss, sondern den Schrecken mit den Protagonisten gemeinsam erlebt. An so mancher Stelle wirkt es eventuell zu langsam, da der Einsatz von Schusswaffen - oder das zur Wehr setzen gegen die Zombies - ziemlich spät eintritt. Wenn es dann aber darum geht, die Zombies zu erledigen, geht man nicht gerade zimperlich damit um. Die typischen Effekte eines Zombiefilms bekommt man auch hier wieder zu genüge präsentiert. Vor allem die CGI-Effekte sind besonders zu erwähnen und gefallen auf Anhieb.

Die Maskerade der Zombies wirkt eigentlich sehr gelungen, erinnert teilweise aber an einen ohnehin schon verbrannten Freddy Krüger, der zu lange unter der künstlichen Sonne gelegen hat. Wie sich die Zombies fortbewegen kommt dafür aber gut herüber, obwohl die Kameraführung dabei viel beiträgt. Manchmal erhält man den Eindruck, die Zombies wären von irgendetwas besessen, so auffällig verhalten sie sich. Die Tatsache dass sie sogar an der Decke herumkrabbeln können, hinterlässt wohl bei jedem Zombiefan einen entsetzten Gesichtsausdruck. Wenn man aber genauer darüber nachdenkt und es erstmal wirken lässt, findet man sogleich Gefallen daran.

Spannung ist hier von Anfang an gegeben und hält sich auch wacker bis zum Schluss. Es gibt keine erwähnenswerten Szenen, die zur Langeweile führen könnten. Auch der gute Humor bleibt nicht auf der Strecke, hätte man in solch einem Film aber durchaus auch ganz von absehen können. Die Charaktere und Schauspieler kommen alle sehr sympathisch herüber und tragen durch ihre Glaubwürdigkeit auch ziemlich zur Atmosphäre bei.

 

Fazit

Da ist es also, ein weiteres Remake eines George A. Romero Klassikers. Von der simplen Story, der packenden Spannung bis hin zu den großartigen CGI-Effekten macht Steve Miner's "Day of the Dead" einem die Zombies wieder schmackhafter. Auch hat dieser, genau so wie das "Dawn of the Dead" Remake, sein Berechtigungsdasein.

 

Screenshots

         
         

 

 

Inhalt, Kommentar und Fazit von Oliver Gogel

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