GEORGE A. ROMERO'S DIARY OF THE DEAD

 



Deutschland (Leih-DVD):
01.04.2009
  | Deutschland (Kauf-DVD): 08.05.2009
Laufzeit: 92 Min. | FSK: 18
Vertrieb: Universum Film

 

Crew

Cast

 

Director:
George A. Romero

Producer:
Sam Englebardt, Peter Grunwald,
Ara Katz, Art Spigel

Executive Producer:
Steve Barnett, Dan Fireman,
John Harrison

Screenwriter:
George A. Romero

Joshua Close alias Jason

Michelle Morgan alias Debra

Amy Lalonde alias Tracey

Joe Dinicol alias Eliot

Shawn Roberts alias Tony

Megan Park alias Francine

 

Inhalt

Am Anfang sehen wir einen Newsreport vom Beginn der Zombieepidemie. Eine Reporterin berichtet gerade fürs Fernsehen von einem vermeintlichen Doppelmord mit anschließendem Selbstmord. Als die Leichen aus dem Haus gebracht werden, beginnen diese plötzlich sich zu bewegen. Dabei hören wir die Stimme der weiblichen Protagonistin (Debra), die uns erklärt, dass das meiste Material, welches der Kameramann hier festgehalten hat, nie veröffentlicht wurde (Grandiose Spezialeffekte inklusive, vor allem der Tod der Reporterin ist super in Szene gesetzt). Ihr Freund Jason aber wollte, dass dieser Film der Welt gezeigt wird...

Was wir im Folgenden sehen, sind die dokumentarischen Aufnahmen des jungen Filmemachers Jason Creed, der eigentlich einen Horrorfilm drehen wollte, als die Zombieepidemie über die Welt hereinbrach. Jason entschloss sich aber dazu, einen Dokumentarfilm über den echten Kampf gegen die Untoten zu drehen, als er sieht, dass die Medien die Berichte so verdrehen, dass die Menschen glauben, es wäre alles unter Kontrolle (was es definitiv nicht ist). Und schon laufen die Credits für Jason Creeds Dokumentarfilm "The Death of Death" in dem gezeigt wird, wie er und seine kleine Gruppe von Freunden versucht, in dem Gemetzel zu überleben, ohne dabei durchzudrehen...

 

Kommentar

George A. Romero schafft es immer wieder, mich zu überraschen. Das ist, genauso wie seine restlichen Zombiefilme, wieder so ein Horrorfilm, der die Fans in zwei Lager spalten wird: "Love it or hate it!". And I loved it!! Was Romero hier auf die Beine stellt, ist ein rasanter Fetzer mit einigen bizarren Spezialeffekten (da gibt es eine Szene mit einem Zombie, einem Amishbauern und einer Sense ... oder eine mit einem Zombie und einem Elektroschocker im Krankenhaus ... aber ich will nicht zuviel verraten). Die Schauspieler sind für einen solchen Film überdurchschnittlich, vor allem Michelle Morgan und Amy Lalonde haben mir gefallen, negative Ausreißer gibt es keine. Die Spezialeffekte sind extrem toll geworden (bis auf einen allzu offensichtlichen CGI-Shot bei einer Säureattacke), hier sieht man Nicotero & Ahee at their best! Der Score ist ebenfalls nicht schlecht, er verstärkt die jeweilige Stimmung immer sehr gut. Was mir ebenfalls sehr positiv aufgefallen ist, ist die effektive Arbeit mit den verschiedenen Perspektiven der unterschiedlichen Handkameras (Handycam, 2 professionelle Filmkameras und später noch die Überwachungskameras des Verstecks), die eine ordentliche Rasanz vermittelt. Und das, ohne in ein nerviges Gewackel auszuarten, das einem an den Rand eines epileptischen Anfalls treibt ("The Blair Witch Project", do you hear me?? So macht man das, so und nicht anders!)

Die Gesellschaftskritik hat Romero hier ein wenig zurückgefahren, es kommt aber einiges an Kritik an den Medien durch, wenn Jason bemerkt, dass das Fernsehen seine Berichte extra umschneidet, um den Leuten eine heile Welt vorzugaukeln. So ist es bezeichnend, dass man es hier nicht über die Nachrichten erfährt, wie man die Zombies zu töten hat (per Kopfschuss natürlich, was habt ihr denn gedacht?), sondern über eine Youtube Videobotschaft einer jungen Frau aus Tokio. Deswegen entschließt Jason sich beispielsweise auch, sein Filmmaterial bei Myspace hochzuladen, etc...

 

Fazit

Romero kann es noch. Und wie. Zur Not schlage ich über Nacht ein Zelt vorm Geschäft auf, wenn dieser Film auf DVD rauskommt, damit ich mein Exemplar kriege. Von mir gibt es eine ganz klare Empfehlung: Unbedingt ansehen!

 

Screenshots

   
 

 

 

Inhalt, Kommentar und Fazit von Pinhead

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