DIE NACHT DER REITENDEN LEICHEN

 



Portugal/Spanien (Kinostart):
1971 | Deutschland (Kinostart): 29.09.1972
Laufzeit: 98:31 Min. | FSK: ungeprüft
Vertrieb: Laser Paradise

 

Crew

Cast

 

Director:
Amando de Ossorio

Screenwriter:
Jesús Navarro Carrión
Amando de Ossorio

Lone Fleming alias Betty Turner
César Burner alias Roger Whelan
María Elena Arpón alias Virginia White
Joseph Thelman alias Pedro Candal

 

Inhalt

Zwei Jugendfreundinnen, Bella und Virginia, treffen sich zufällig in einem portugiesischen Dorf wieder, wo Bella ein Geschäft für Schaufensterpuppen eröffnet hat. Erfreut über das Wiedersehen, laden Virginia und deren Freund Roger die alte Freundin auf eine Campingtour in die Berge ein. Doch bereits während der Zugfahrt kommt es zu Annäherungen zwischen Roger und Bella, worauf Virginia voller Eifersucht den Zug verlässt und ausgerechnet in den verlassenen Ruinen von Berzano die Nacht verbringt. Dort wurden 600 Jahre zuvor Ritter des Templerordens wegen ihrer grausamen Rituale von der örtlichen Inquisition hingerichtet. Doch bis zum heutigen Tag fanden sie keine Ruhe und erheben sich aus ihren Gräbern. Virginia fällt ihnen zum Opfer und für ihre Freunde und die Polizei ist die Leiche der jungen Frau ein Rätsel, denn die Bevölkerung schweigt über die unheimlichen Ereignisse in den Ruinen. Die Polizei verdächtigt eine Schmugglerbande, die deren Meinung zu Folge die Legende der Templer zu ihren eigenen Vorteilen nutzt. Roger beschließt sich mit dem Kopf der Bande zu treffen und gemeinsam wollen sie dem Gerücht auf den Grund gehen und in den Ruinen übernachten. Dort ereilt sie ebenfalls ihr Schicksal und nur Bella gelingt zunächst die Flucht aus den Ruinen Richtung Bahngleise. Die Hilfsbereitschaft der Zugführer kostet auch diese das Leben und die Bahn bringt die untoten Tempelritter in die Stadt...

 

Kommentar

Die Nacht der reitenden Leichen ist der Auftakt zu vier Filmen über den verfluchten Orden und gilt bis heute als Kultfilm. Im Gegensatz zu den meisten anderen Filmen des Genres lebt er mehr durch eine dichte, gruselige Atmosphäre als durch Gore-Effekte, was besonders durch die mittelalterlichen Ruinen von Portugal und Spanien zur Geltung kommt. Das Problem bei der Filmreihe sind die vielen Schnittfassungen. Dabei sind die Filme nicht nur in Goreszenen, sondern auch in Handlungs- und Dialogszenen geschnitten. Inzwischen sind alle 4 Teile der Reihe uncut auf DVD erschienen. Die 16er Version der "Nacht der reitenden Leichen" ist in relativ vielen Handlungsszenen geschnitten. Es gibt jedoch eine Uncut-Fassung, die in Österreich veröffentlicht wurde, in der die fehlenden Szenen zu sehen sind. Das Problem dabei ist, dass diese Szenen neu synchronisiert wurden, so dass die Schauspieler in den eingefügten Szenen andere Stimmen haben.

 

Fazit

Wer sich an den verschiedenen Synchronstimmen nicht stört und auf atmosphärische Gruselfilme, ähnlich wie "The Fog" steht, ist mit der "Nacht der reitenden Leichen" gut beraten. Vor allem wenn man bedenkt, dass der Film mehr als 30 Jahre alt ist. Die Effekte sind natürlich nach heutigem Standard veraltert, jedoch wirkt der Film zu keinem Zeitpunkt lächerlich. Wer jedoch eher auf Gore-Effekte und schnelle Action wert legt, mag den Film als langatmig und langweilig empfinden. Alle anderen sollten einen Blick riskieren. Nur eins kann gesagt sein. Gefällt einem der erste Teil der Reihe nicht, so wird er auch nicht mit den anderen 3 Teilen warm werden!

 

Screenshots

         
         

 

 

Inhalt, Kommentar und Fazit von Janos Audryn

| Top |



| zurück |