
ShoWest (Premiere): 13.03.2007 | Deutschland (Kinostart):
20.09.2007
Laufzeit: 100 Min. | FSK: 16
Vertrieb: Paramount Home Entertainment
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Crew |
Cast |
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Director: |
Shia
LaBeouf alias Kale Brecht |
Inhalt
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Kale fährt mit seinem Vater nach Hause, nachdem beide einen schönen Tag beim Angeln erlebt haben. Der Jugendliche sitzt selbst hinter dem Steuer, als er plötzlich in einen schrecklichen Autounfall verwickelt wird, bei dem er Zeuge ist, wie sein Vater dabei ums Leben kommt. Für Kale bricht eine heile Welt zusammen. Er ist jetzt nicht mehr der, der er einmal war. Er hat sich sehr zurückgezogen und ist nun anfälliger für Aggressionen. Dies bekommt auch bald einer seiner Lehrer zu spüren, als Kale ihn auf einmal zusammen- schlägt. Der gnädige Richter verhängt über den aggressiven Jungen lediglich drei Monate Hausarrest. Dabei bekommt er eine elektrische Fußfessel angelegt, damit er auch ja nicht das Haus verlässt. Tag und Nacht, Tag ein und Tag aus muss Kale nun das Haus von innen hüten. Weil es ihm aber schnell langweilig wird, beobachtet er mit einem Fernglas seine Nachbarn. Vor allem hat es ihm die hübsche Ashley angetan, die gerade erst mit ihrer Familie nebenan eingezogen ist. Dann gibt es aber noch Robert Turner, der Nachbar von gegenüber. Kale vermutet, er habe Leichen in seinem Keller oder sogar in seiner Garage, weshalb er nun davon besessen ist, seinen Nachbar ununterbrochen auf Schritt und Tritt zu beobachten. Da er aufgrund seines heimischen Gefängnisses aber selbst nicht sehr viel unternehmen kann, bekommt er die Unterstützung von seinem besten Freund Ronnie und der neuen Nachbarin Ashley. Er ahnt noch nicht, in welch gefährliche Lage er seine Freunde bringt und in welcher Gefahr er und seine Mutter schweben... |
Kommentar
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Hauptdarsteller Shia LaBeouf ist das neu entdeckte Jungtalent, von dem man in Zukunft vermutlich noch einiges sehen und hören wird, und das wohl zurecht! Im vergangenen Jahr konnte er mit Michael Bay's "Transformers" Kinofilm, aber auch mit dem spannenden Werk "Disturbia", große Erfolge feiern. Vor allem "Transformers" wird wohl als Sprungbrett für ihn und seinen weiteren Erfolg dienen. Doch seine Leistung in "Disturbia" ist auch keinesfalls außer Acht zu lassen. Darin war er zwar weniger in einer actionlastigen Rolle zu sehen, wie man es von ihm zuvor gewohnt war, dürfte aber zunehmend für das junge und meist weibliche Publikum eine gute Figur gemacht haben. Am Anfang erlebt ihn der Zuschauer in einer dramatischen Situation, nachdem er seinen Vater verloren hat und dadurch eine andere Haltung einnimmt. Das handelt ihm eine Art Hausarrest ein, der von einer elektronischen Fußfessel und der zuständigen Polizei überwacht wird. In der heutigen Zeit verüben anscheinend nicht mehr die Erziehungsberechtigten die Strafen, allen voran natürlich der altbewährte Hausarrest, für ihre Kinder. Heute ist das die Aufgabe von Richtern, die mit neuen Maßnahmen ankommen, die für die damaligen Zeiten wohl kaum zur Debatte gestanden hätten. Dies stellt eine recht gute Einleitung dar, wie man den Hauptdarsteller zu Hause festhalten und gleichzeitig aber auch ein Stück weit besser kennenlernen kann. Die durch den Hausarrest verbundene Langeweile kommt dann ganz von alleine und der Zuschauer kann sich dadurch gut in unseren Protagonisten hinein versetzen. Denn während dieser sich damit beschäftigt, seine Nachbarn ausgiebig auszuspionieren, überkommt einem selbst eine langwierige Zeitspanne, in der nicht unbedingt etwas Aufregendes zu passieren scheint. Vielleicht liegt es vielmehr aber auch daran, dass zunächst versucht wird, den Film in eine völlig andere Richtung zu lenken und man erst kurz vor knapp mit der Spannung in die Vollen geht. Erst bekommt man den Eindruck, ein Jugenddrama zu erleben, als sich dann aber auch noch eine Liebesgeschichte anbahnt, ist man völlig verwirrt. Was für alte Filmhasen eventuell noch Hitchcocks "Das Fenster zum Hof" dargestellt hat, nimmt in "Disturbia" völlig neue Züge des Suspense-Horrors an. Im Großen und Ganzen kann man sich aber völlig entspannt zurücklehnen und erleben, wie aus einer anfangs noch harmlosen Beobachtung ein mörderischer Albtraum wird. |
Fazit
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Mit der Spannung dreht man zwar erst ziemlich vor Torschluss auf, doch wird man anhand der ersten Ereignisse mehr oder weniger gut unterhalten. Vor allem das junge Publikum kann sich sowohl an den attraktiven Jungschauspielern satt sehen, sich aber auch mehr in die jeweiligen Charaktere hinein versetzen. |
Screenshots
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Inhalt, Kommentar und Fazit von Oliver Gogel |
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