
Deutschland (Leih-DVD): 11.03.2009 | Deutschland (Kauf-DVD):
17.04.2009
Laufzeit: 88 Min. | Freigabe: SPIO/JK
Vertrieb:
Universum Film
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Crew |
Cast |
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Director: |
Kelly
Reilly alias Jenny |
Inhalt
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Für Jenny und Steve sollten es ein paar ruhige und romantische Tage am Eden Lake werden. Nur die Natur genießen, sich nachts am Lagerfeuer erwärmen und im See baden gehen. Auch war von Steve an diesen Tagen ein Heiratsantrag an seine über alles geliebte Jenny vorgesehen. Doch bricht grauenvolles Unheil über sie herein, der ihren Ausflug stört. Eine Gruppe von Jugendlichen macht sich am Ufer des Sees breit, belästigt das Paar und provoziert es so lange, bis es zu einem tödlichen Missgeschick kommt. Aus Versehen hat der Hund des Anführers der Gruppe ein Messer abbekommen. Der Hund erliegt seiner Verletzung, was den aggressiven Jungen noch rasender macht. Er macht allein die Erwachsenen dafür verantwortlich. Ab sofort sinnt er auf gnadenlose Rache und jagt gemeinsam mit seinen Freunden das Pärchen durch den tiefen Wald. Dabei schreckt der Anführer vor nichts zurück und sorgt sogar dafür, dass jeder seiner Freunde zum Mittäter wird. Für niemanden scheint es einen Ausweg zu geben und schon bald eskaliert die Situation auf erschütternde und blutige Weise... |
Kommentar
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"Eden Lake" beginnt erwartungsgemäß mit einer kurzen Einführung der beiden
erwachsenen Hauptdarsteller, ohne gleich zu viel Zeit damit verschwenden
zu wollen. Und dennoch ahnt man lange nicht, worauf der Film hinaus will
und was schon bald auf einen zukommt. Das sind Punkte, die man heute nur
noch selten in einem Horrorfilm erleben darf. Denn vieles ist einfach zu
vorhersehbar oder schlichtweg zu unspektakulär und zu einfach gestrickt,
da es immer wieder die alte Leier ist, die einem präsentiert wird.
Der Film steuert stets auf ein atmosphärisches und düsteres Erlebnis hin,
das so kaum ein anderer Film zu wagen versucht hat. Nur der französische
Horror-Thriller "Inside" könnte dabei mithalten, wo auch dieser mit
Tabubrüchen keinen Aufstand gemacht hat. Dabei schockiert "Eden Lake" aber
doch etwas mehr und sticht damit hervor, als dass man sich mit dem Thema
wesentlich eher identifizieren kann und solch ähnlichen Fälle heute immer mehr zum Vorschein treten,
man sie größtenteils aber auch nur aus
Nachrichtenmeldungen kennt. Im Grunde könnte dieser Film sogar auf einer
wahren Begebenheit basieren, und gerade hier würde man es ihm voll und
ganz abnehmen. Leider werden die Jugendlichen mit diesem Film aber in ein
schlechtes Licht gestellt. Man muss sich realistischerweise nur immer vor
Augen führen, dass nicht alle Jugendlichen so sind, wie sie hier
dargestellt werden, nämlich provokativ, respektlos, aggressiv und
gewalttätig. Man findet überall schwarze Schafe, aber von irgendwoher
rühren schließlich diese angeeigneten Eigenschaften. Und auch das wird
schlussendlich im Film sehr gut dargestellt, um nicht zu sagen erläutert.
Selbst der Gruppenzwang spielt eine erhebliche Rolle in diesem Machtspiel
unter den Jugendlichen. Wer nicht mitspielt, wird eben dazu gezwungen.
Sogar der ein oder andere Jüngere der jugendlichen Gruppe wird dazu
angestiftet, zum Mittäter zu werden, um ja kein Wort darüber zu verlieren.
Denn: mitgehangen, mitgefangen! Das Finale kommt weniger mit einem Twist
daher, schockiert aber auf ein Neues. Dabei stellt sich die Frage, ob das
nicht vielleicht sogar zuviel des Guten war. Zumindest sorgt der Film,
nachdem man ihn gesehen hat, für eine ganze Menge an Gesprächsbedarf. |
Fazit
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Mit diesem packenden Horror-Thriller, der zugleich zutiefst erschüttert und einen nicht mehr so schnell in Ruhe lässt, hat man abermals gezeigt, wie grauenvoll doch die menschliche Seele sein kann. Gerade aus der heutigen gesellschaftlichen Sicht einer der schockierendsten, wenn nicht sogar besten Filme, die sich in etwa mit den Themen Revenge, Terror und Folter auseinandersetzen. Definitiv nichts für schwache Nerven! |
Screenshots
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Inhalt, Kommentar und Fazit von Oliver Gogel |
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