ELVIRA
Mistress Of The Dark

 



USA (Kinostart):
- | Deutschland (Kinostart): -
Laufzeit: 96 Min. | FSK: 16
Vertrieb: -

 

Crew

Cast

 

Director:
James Signorelli

Producer:
Eric Gardner,
Mark Pierson

Executive Producer:
Michael Rachmil

Screenwriter:
Sam Egan, John Paragon,
Cassandra Peterson

Cassandra Peterson alias Elvira
Cassandra Peterson alias Tante Morgana
William M. Sheppard alias Vincent Talbot
Susan Kellerman alias Patty
Daniel Greene alias Bob Redding

 

Inhalt

Elvira hat einen Traum: Eine eigene Show in Las Vegas. Gerade vom Besitzer des Senders, in dem sie B-Movies ankündigt, gefeuert erhält sie einen Brief, der ihr eine Erbschaft der Großtante Morgana verspricht. In der Hoffnung, dass die Erbschaft ausreicht, um die erforderlichen 50.000 Dollar für die Show aufzubringen, macht sie sich auf
den Weg nach Fallwell, einem kleinen verschlafenen Kaff in Massachusetts.
Bereits bei der Ankunft sorgt sie für Aufruhr, als sich die Motorhaube ihres Autos mitten im Stadtzentrum verselbstständigt. Einen Schock verursacht sie, als sie aussteigt. Elvira wie man sie kennt, hautenges schwarzes Kleid und ihre "Hauptargumente" freizügig verpackt. Hier trifft sie auch direkt auf die Vorsitzende des Moralitätsklubs, die natürlich "not amused" ist über Elviras auftreten.
Gezwungenermaßen muss sie also länger als erwartet in dem Städtchen bleiben und sucht sich ein Motelzimmer. Hier erfährt sie von der Tochter der Besitzer, dass der einzige Spaß in Fallwell aus einer Bowlingbahn besteht. Nach einem kurzen Scharmützel mit Einheimischen lernt sie dort zum einen Patty kennen, eine Dame die ebenfalls zwei sehr ausgeprägte Argumente hat, und Bob, den Besitzer des örtlichen Kinos. Aufgrund des Stadtrates darf Bob allerdings nur jugendfreie Filme zeigen.
Bei der Testamentseröffnung lernt Elvira ihren mysteriösen Onkel Vincent kennen. Dieser geht bei der Erbschaft leer aus, während Elvira das Haus, den Pudel der Tante und ein Rezeptbuch erbt, an dem der Onkel ein ziemliches Interesse zeigt.
In der Hoffnung das erforderliche Geld durch den Verkauf des Hauses der Tante zusammenzubekommen, macht sie sich mit dem Notar auf zu selbigen und stellt fest, dass es sich hierbei um eine Bruchbude handelt, die nie und nimmer das erforderliche Geld zusammenbringt. Im Haus lernt Sie den Pudel kennen, der Geschickt das Rezeptbuch vor Onkel Vinzent versteckt, der gekommen ist es um es ihr abzukaufen.
Um das Haus auf Vordermann zu bringen, kommt die komplette Stadtjugend und verwandelt das Haus in eine Art "Villa Kunterbunt", für die sich aber keiner interessiert. So bleibt Elvira nichts anderes übrig, als in der Stadt nach einem Job zu suchen. Dies wird ihr aber durch den Moralitätsklub hintenrum verwehrt. Ebenfalls wurde der Stadtjugendverboten sich weiter mit Elvira abzugeben.
Wie also zu Geld kommen? Elvira wäre nicht Elvira, wenn sie nicht auch hier eine Idee hätte. Es gibt ja noch das Kino. Entgegen der Vorgaben des Stadtrates/Moralitätsklub, zeigt Elvira Horrorfilme, die von der gesamten Stadtjugend gesehen werden. Abgeschlossen werden soll das ganze mit einer Szene aus Flashdance, die allerdings von Patty sabotiert wird.
Zu Hause ist sie endlich alleine mit Bob und zaubert ihm eine Kleinigkeit aus dem Rezeptbuch, was aber gründlich daneben geht. Der Pudel klaut ihr das Rezeptbuch und verschwindet damit auf dem Dachboden. Hier erfährt Elvira die Wahrheit über das Kochbuch, ihren Onkel, dem Pudel und vor allem über sich selbst aus einem Brief ihrer Tante.
Elviras Mutter war die einzig wahre Herrin der Finsternis. Ihr Onkel Vinzent will sich eben diese Macht aneignen, indem er sich das Rezeptbuch beschafft, das in Wirklichkeit die Zaubersprüche ihrer Mutter enthält. Hilfe erhält sie
durch den Pudel, der in Wirklichkeit ein Hausgeist ist.
Um an das Buch zu kommen bedient sich Elviras Onkel einem fiesen Trick. Um sie aus dem Verkehr zu ziehen, wird sie der Hexerei beschuldigt und soll auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden. Durch die Erkenntnis, dass sie die Herrin der Finsternis ist, kann sie sich jedoch von selbigen befreien und muss sich ihrem Onkel stellen, der mittlerweile in Besitz des Buches gekommen ist.
Es kommt zum finalen Showdown zwischen ihrem Onkel und der wahren Herrin der Finsternis.

 

Kommentar

Gilt Elvira als Ikone des Horrors in Amerika, hat sie in Deutschland eher eine kleine Fangemeinde, was eigentlich sehr schade ist. Sie erlebte ihre absolute Hochzeit in den 80er Jahren, was zwangsläufig einen Film mit sich bringen musste.
Natürlich merkt man dem Film heute seine Drehzeit an, das sieht man besonders an den Special Effects, die jedoch sehr selten gestreut sind und erst zum Ende des Films etwas in den Vordergrund rücken.
Getragen wird der Film natürlich durch Elvira und ihre zwei Argumente. Jedoch hatte ich nie das Gefühl, dass das Spiel und kokettieren mit ihrem Busen billig rüber kam, es passt einfach zu ihr.
Spaß macht es auch die Filme zu zählen, die in dem Film verwurstet werden (natürlich nur B-Movies). So wird im Kino z.B. "Angriff der Killertomaten" gezeigt, der, wie der Horrorfan weiß, mit zu den schlechtesten Filmen der Filmgeschichte gehört.

 

Fazit

Der Film ist mehr eine Horrorkomödie, als ein klassischer Horrorfilm. Trotz allem ist er ein "must seen" und gehört zu meinen Lieblingsfilmen.

 

Screenshots

     
     

 

 

Inhalt, Kommentar und Fazit von Orko_aus_dem_Zauberland

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