FIDO

 



Toronto (Premiere):
13.09.2007 | Deutschland (DVD-Vö): 14.02.2008
Laufzeit: 89 Min. | FSK: 16
Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment

 

Crew

Cast

 

Director:
Andrew Currie

Producer:
Mary Anne Waterhouse,
Blake Corbet

Executive Producer:
Peter Block, Patrick Cassavetti,
Jason Constantine, Daniel Iron,
Shelley Gillen

Screenwriter:
Andrew Currie, Dennis Heaton,
Robert Chomiak

Billy Connolly alias Fido

Carrie-Anne Moss alias Helen Robinson

Dylan Baker alias Bill Robinson

K'Sun Ray alias Timmy Robinson

Tim Blake Nelson alias Mr. Theopolis

Henry Czerny alias Mr. Bottoms

 

Inhalt

Die kleine amerikanische Vorstadt Willard scheint auf den ersten Blick ein bezaubernder Fleck auf unserer Erde zu sein. Alles ist freundlich, schön und recht farbenfroh. Doch das war nicht immer so. Noch bis vor kurzem haben Zombies für großes Aufsehen gesorgt. Es ist gelungen, ein elektronisches Halsband zu entwickeln, das einen jeden Zombie in Zaum hält. Dadurch fallen diese keine Menschen mehr an und man kann sogar seinen Alltag mit einem Zombie gestalten. In Willard hat beinahe jede Familie einen Zombie, der gewisse Tätigkeiten im Haushalt erledigt oder sogar als kostenfreie Arbeitskräfte arbeiten. Familie Robinson hat sich letztendlich ziemlich spät für die Anschaffung eines Zombies entschieden und bekommt mit ihrem Fido gleich einige Probleme aufgezwungen, als dessen Halsband plötzlich nicht mehr richtig funktionieren möchte. Fido fällt eine Nachbarin an und die Ordnung scheint nicht mehr da zu sein. Vieles fällt völlig aus dem Ruder, doch das nicht unbedingt im negativen Sinne...

 

Kommentar

Gleich zu Beginn muss man ungemein aufpassen, als einer Schulklasse ein Dokumentarfilm über die Geschichte der Zombies und die Maßnahmen von ZomCon gezeigt wird. Aber all das liegt einige Jahre zurück, sodass man sich nun mehr auf die Gegenwart konzentrieren kann. Und die Gegenwart zeigt das Städtchen Willard in völlig neuem Glanz. Jede Stadt ist umzäunt, sodass innerhalb dieser Barrieren keine Gefahr von Zombies bestehen sollte, während aber außerhalb - in der so genannten "wilden Zone" - noch die blutrünstigen Zombies wüten. Aber selbst innerhalb der Umzäunung befinden sich Zombies, welche durch ein elektrisches Halsband, wie ein Haustier gezähmt wurden. Ein jeder Bewohner hat inzwischen einen Zombie bei sich zu Hause, der ihm dient. Nur die Familie Robinson ist noch ohne einen, was der kleine Timmy Robinson täglich in der Schule anhand von Hänseleien miterleben muss. Doch dann plötzlich steht mitten im Wohnzimmer von Familie Robinson ein Zombie, der später Fido genannt wird. Der Familienvater ist alles andere als begeistert, als er von der Arbeit nach Hause kommt und von seiner Familie mit diesem Unding überrascht wird.

Die Kulisse im Film ist sehr schön und vor allem farbenfroh gehalten, erinnert außerdem an die alten 60er Jahre. Die passende Filmmusik rundet das alles auch noch schön ab, sodass man sich gut in die Zeit zurückversetzen kann. Allerdings ist beinahe ununterbrochen die Filmmusik zu hören, was einem mit der Zeit weniger gefallen könnte. Skurril mag einem auch vieles erscheinen, wie dass man in der Schule bereits mit scharfer Munition lernen kann, wie man einen Zombie so richtig ins Grab bringt. Und wo wir schon beim Thema Grab sind, so ist Mr. Robinson quasi besessen nach Beerdigungen. Vieles solcher skurrilen Dinge erlebt man mit Fido und in Willard, gewöhnt sich aber schnell daran und findet auch großen Gefallen.

Bei einer Horror-Komödie ist selbstverständlich mehr der Unterhaltungsfaktor im Vordergrund, weshalb auch kein Platz für die typischen Zombieelemente besteht, die man aus anderen Filmen kennt. Im Allgemeinen ist "Fido" mit keinem seiner Freunde aus dem Filmgeschäft zu vergleichen. Spannung und Action sind hier nicht zu finden, stört einen aber kaum. Viel mehr hat man hier eine Art Familienfilm erschaffen, den man sich immer wieder ansehen kann. Selbst auf die blutigen Szenen hat man so gut es geht verzichten können, bleibt allerdings nicht ganz aus. Einzig und allein an das Aussehen der Zombies muss man sich sehr gewöhnen, da sie einem manchmal zu bemalt erscheinen und so eher einem Zirkusclown ähneln.

 

Fazit

Schon jetzt wird die Zombie-Komödie "Fido" von vielen als angehender Klassiker gehandelt, und das zurecht! Für die Kleinen und Großen, für Zombiefans und welche, die es noch werden wollen, ist dieser Film eine absolute Empfehlung. Auch ein großer Unterhaltungsfaktor und wieder sehenswert steckt in "Fido".

 

Screenshots

              

 

 

Inhalt, Kommentar und Fazit von Oliver Gogel

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