
Premiere (Fantasia Filmfestival): 02.08.2003 | Deutschland (DVD-Vö):
28.09.2007
Laufzeit: 80 Min. | FSK: 16
Vertrieb: I-On
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Crew |
Cast |
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Director: |
Anne
Day-Jones alias Schwester Patsy |
Inhalt
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Schwester Patsy kümmert sich im Krankenhaus, in dem sie arbeitet, als einzige besonders liebevoll um den neuen Patienten, der erst kürzlich im Krankenhaus erschienen ist. Auffällig an ihm ist vor allem das Beil, das mitten in seinem Gesicht stecken geblieben ist, aber auch der seltsam faulige Geruch an ihm. Zwischen Patsy und ihm entsteht eine besondere Verbindung. Auch sie fühlt sich dabei sichtlich wohl, endlich Anerkennung zu bekommen. Denn als deklariertes Mauerblümchen ist sie unter den Schwestern nicht gerade hoch angesehen und somit vielen Lästereien ausgesetzt. Besonders Schwester Goodie, die mit dem gut aussehenden Dr. Dox verlobt ist, hat es auf Patsy abgesehen. Aber auch eine weitere Person schleicht durch die stillen Gänge des Krankenhauses... Der alte Hausmeister weiß beim Anblick des Patienten sofort, mit welcher Gestalt er es hier zu tun hat. Bevor er ihn jedoch töten kann, hat er sich buchstäblich schon an Patsy festgebissen. In den darauf folgenden Tagen wird Patsy vom Mauerblümchen zum attraktiven Mädchen, das alle Blicke auf sich zieht. Als sie diese neuen Fähigkeiten an sich bemerkt, kleidet sie sich zum Wohle der Männer besonders aufreizend und bewirkt dadurch, dass auch der verlobte Dr. Dox ihr mehr Beachtung schenkt. Dies gefällt Schwester Goodie aber keinesfalls, womit sie ihrer Rivalin nachgeht und bald feststellt, dass sie ein Zombie ist. Denn Patsy ernährt sich in der Leichenhalle von den verstorbenen Patienten, deren Tod sie meist selbst verschuldet hat... |
Kommentar
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"Graveyard Alive" hört sich im ersten Moment, und nachdem man die Inhaltsangabe kennt, nach keinem allzu berauschenden Zombiefilm an. Jedoch sei gesagt, dass er durchaus zu überzeugen weiß. Diese Zombiekomödie wird komplett in schwarz/weiß gezeigt, was gut an die alten Klassiker von George A. Romero erinnert. Während des gesamten Films erhält man den Eindruck, die gut dargestellten Charaktere seien mundfaul, denn große Unterhaltungen fehlen von vorne bis hinten. Dagegen ist die Musikuntermahlung an diesen Stellen besonders hervorgehoben, was dieses Werk gleich viel bedrohlicher wirken lässt. Es wird ein Zombiefilm gezeigt, den man zuvor noch nie zu sehen bekommen hat. Man erhält sogar eine andere Bedeutung dafür, wieso ein Zombie rohes Menschenfleisch bevorzugt. Der Verzehr dieses Fleisches verhindert nämlich, dass der Zombie stets verfault. Wer denkt, bei dieser Art von Film fehlen die Horrormerkmale wie Blut, abgetrennte Körperteile oder Eingeweiden, den kann ich beruhigen. Man konzentrierte sich zwar nicht ausschließlich darauf, allerdings tauchen hin und wieder diese Merkmale auf. Was einem anfangs noch eher als langweilig erscheinen mag, wächst zu einem immer interessanter wirkenden Filmwerk und endet schließlich mit einem erschreckenden Ende, welches so sicherlich keiner vermutet hätte. |
Fazit
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Fans von Komödien und von George A. Romeros Zombieklassikern finden ganz bestimmt großes Gefallen daran, denn "Graveyard Alive" gilt als Anlehnung eben dieser Klassiker, zeigt aber vor allem, dass man auch ohne jeglicher Action, dafür aber mit mehr Gefühlen einen tollen Zombiefilm kreieren kann. |
Screenshots
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Inhalt, Kommentar und Fazit von Oliver Gogel |
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