IN 3 TAGEN BIST DU TOT

 



Österreich (Kinostart):
22.09.2006 | Deutschland (Kinostart): 22.02.2007
Laufzeit: 97 Min. | FSK: 16
Vertrieb: Delphi Filmverleih

 

Crew

Cast

 

Director:
Andreas Prochaska

Producer:
Helmut Grasser

Screenwriter:
Thomas Baum,
Andreas Prochaska

Sabrina Reiter alias Nina
Julia Rosa Stockl alias Mona
Michael Steinocher alias Clemens
Nadja Vogel alias Alex
Laurence Rupp alias Martin
Julian Sharp alias Patrick
Andreas Kiendl alias Kogler
Karl Fischer alias Berger
Michou Friesz alias Elisabeth
Amelie Jarolim alias Kerstin

 

Inhalt

Wenn es um aktuelle Horrorfilme geht, dann denkt man in den letzten Jahren vor allem an Hollywoodfilme wie "Scream", "I know what you did last summer" oder "Final Destination". Dabei hat sich bei mir persönlich manchmal das Problem aufgetan, dass ich mich nie wirklich zu 100% mit den Figuren identifizieren konnte, sei es durch das unterschiedliche Schulsystem oder andere Dinge, die hier in Europa ganz einfach anders ablaufen, als drüben in Amerika. So gesehen war es allerhöchste Zeit, dass auch mal ein guter österreichischer Horrorfilm in die Kinos kommt. Ob "In 3 Tagen bist du tot" diesem Anspruch gerecht werden kann, das könnt ihr in diesem Kinobit nachlesen (große fette Spoilerwarnung voraus).

Nina und ihre Freunde haben soeben die Matura (Matura = Reifeprüfung) erfolgreich hinter sich gebracht, und sind verständlicherweise auf dem Weg nach Hause in Feierlaune. Diese wird ihnen durch zwei Dinge verdorben: Erstens überfahren sie versehentlich ein Reh (die Art und Weise, wie sie mit dem schwer verletzten Tier umgehen sagt uns so einiges über die Gruppe. Die Reaktionen variieren zwischen "Holt den Tierarzt!" über "Du versetzt ihm den Gnadenstoß, denn du warst am Steuer!" bis zu dem Punkt, an dem das letzte Gruppenmitglied ohne ein Wort zu verlieren einen Baseballschläger holt und das Tier erlöst). Und zweitens erhalten sie alle noch am gleichen Tag eine SMS, deren Text kurz und bündig das Ableben der Empfänger ankündigt: "In 3 Tagen bist du tot". Anfangs tun sie diese Nachricht noch als Scherz ab, was sich aber schnell ändert, als einer ihrer Freunde spurlos von der Abschlussparty verschwindet. Noch am selben Abend kommen die restlichen Cliquenmitglieder dahinter, dass sie alle diese SMS erhalten haben. Langsam kommt ihnen der Verdacht, dass die Nachricht doch ernst gemeint gewesen sein könnte (Zwischendurch sieht man immer wieder ihren schon gefesselt in irgendeinem Versteck liegenden Kumpel). Die örtliche Polizei kann ihnen nicht helfen, da eine Person schon 24 Stunden abgängig sein muss und man sicher nicht ausrücken werde, nur weil jemand mal "für zwei Stunden abgetaucht" sei. Es hilft alles nichts, man kann den Verschwundenen nicht finden und macht sich immer mehr Sorgen, als Nina plötzlich die Leiche ihres Freundes in einem Teich entdeckt. Von da an geht alles Schlag auf Schlag. Nach dem "Zehn kleine Negerlein"-Prinzip findet ein Cliquenmitglied nach dem anderen sein gewaltsames Ende. Wer aber ist dafür verantwortlich? Ist es der Schulfreak Patrick, der – hoffnungslos in Nina verliebt – schon in der Vergangenheit veritable Stalkerqualitäten gezeigt hat? Oder liegt der Grund für die Geschehnisse in der Gegenwart in einer Katastrophe begründet, die vor mehr als 10 Jahren stattgefunden hat?

 

Kommentar

So stelle ich mir einen gelungenen Horrorfilm vor. Eine gute, spannende Handlung (ich war ehrlich gesagt ganz schön auf dem falschen Dampfer was die Identität des Mörders angeht), glaubwürdige Darsteller und jede Menge extrem fieser und origineller Kills (Wenn ihr den Aquariumsmord seht, dann denkt dabei an mich. Ich kann meine Fische nicht mehr füttern, ohne dabei dauernd über die Schultern zu blicken). Vor allem gefiel mir das österreichische Lokalkolorit, dass es mir immens erleichterte, mit den Charakteren mitzufiebern. Das einzige kleine Problem, das ich mit dem Film habe, ist die Rückblende am Anfang, die unnötig ist. Ansonsten: Daumen hoch!

 

Fazit

Ein gelungener Film, der Horrorfans erfreuen wird. Gänsehaut garantiert!

 

Screenshots

         
    

 

 

Inhalt, Kommentar und Fazit von Pinhead

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