MIDNIGHT MOVIE

 



Deutschland (Leih-DVD):
12.02.2009 | Deutschland (Kauf-DVD): 12.03.2009
Laufzeit: 75 Min. | FSK: SPIO/JK
Vertrieb: KSM

 

Crew

Cast

 

Director:
Jack Messitt

Producer:
Kacy Andrews, Liam Finn,
Jacques Thelemaque

Executive Producer:
Michael Gleissner

Screenwriter:
Jack Messitt, Mark Garbett

Rebekah Brandes alias Bridget

Daniel Bonjour alias Josh

Greg Cirulnick alias Mario

Mandell Maughan alias Samantha

Stan Ellsworth alias Harley

Melissa Steach alias Babe

Michael Swan alias Dr. Wayne

Lee Main alias Killer

 

Inhalt

Eine Gruppe von Teenagern, ein Biker mit seiner Freundin und zwei Polizisten wollen sich in einem kleinen Kino die Wiederaufführung eines alten Horrorfilms anschauen, der seit 40 Jahren nicht mehr zu sehen war. Als sie mit ansehen müssen, wie einer der Teenager plötzlich im Film von dem Killer aufgeschlitzt wird, vermuten sie erst noch einen Trick, der dahinter stecken könnte. Doch dies soll sich ganz schnell als Fehler herausstellen! Das Kino ist verschlossen und niemand kommt mehr hinaus. Dafür hat der Killer einen Weg aus dem Film ins Kino gefunden! Nun finden sich die Kinobesucher in ihrem eigenen Horrorfilm wieder…

 

Kommentar

Über "Midnight Movie" kann ich als Slasherfan leider sagen, dass es sich um einen sehr durchschnittlichen Film handelt. So gerne ich mir auch mehr gewünscht hätte...

Es fängt schon bei den Charakteren an: Sämtliche Leute sind in meinen Augen total lieblos dargestellt, was aber eher am Drehbuch liegen dürfte. Sämtliche Jugendliche (oder auch Opfer) sind wirklich nur charakterlos. Es sticht niemand wirklich heraus. Der Einzige, der mir in seiner Darstellung gefallen hat, ist der dicke Rocker Harley, weil er sich anfangs noch als totales Arschl... gibt, später aber beweist, dass er nur eine raue Schale mit weichem Kern hat. Zu der so genannten Heldin, die es ja in jedem Slasherfilm seit den 80ern gibt, kann ich nur sagen, dass sie niedlich aussieht, das war es dann aber auch schon.

Rein atmosphärisch gesehen hat der Film für mich auch nichts zu bieten gehabt. Mich hat es schon gestört, dass nur wenige Leute im Kino saßen. Dazu wird an einer Stelle im Film auch erwähnt, dass es sich eben um einen Kultfilm handelt und dass diese nicht viel besucht werden. Eigentlich müsste ein Horrorfilm, der seit 40 Jahren nicht mehr gelaufen ist, und dessen Darsteller, der in einer Psychiatrie eingewiesen wurde, doch mehr Leute anlocken. Zumindest hat man versucht, das leere Kino zu erklären. Wenn man dann aber beispielsweise mal an die Kinoszene aus "Scream 2" denkt, ist man schon etwas enttäuscht.

Nun zu dem Killer und seinem Mordwerkzeug: Der Killer redet in dem Film auch ein paar Sätze, was mich persönlich aber sehr gestört hat. Man hätte sich diese paar Sätze wirklich sparen können. Wenn es passt, habe ich ja auch gar nichts gegen redende Slasher. Was wäre beispielsweise Freddy Krüger ohne seine lustigen Kommentare vor und nach den Morden? Oder die angsteinflössenden Anrufe von Ghostface aus "Scream"? ... Naja, hier hätte man sich lieber für die Jason oder Michael Variante entscheiden sollen.
Als Waffe trägt der Killer eine Art scharf geschliffener Korkenzieher, den er seinen Opfern in die Brust haut, um dann große Stücke wieder mit heraus zu ziehen. Als andere Möglichkeit dazu kann er mit dem Korkenzieher aber auch Kehlen aufschlitzen. Beides hört sich für Liebhaber von netten Goreeffekten jetzt zwar viel versprechend an, ist es aber nur stellenweise. Bis ungefähr zur ersten Hälfte des Filmes dachte ich noch, ich würde gar keine Effekte mehr zu sehen bekommen, weil alles irgendwie geschnitten wirkte, was aber bewusst so vom Regisseur dargestellt wurde. Später sieht man auch noch ein paar "nette" Kehlenschnitte und Bäuche mit großen Löchern drin, aber damit hätte man schon bei einigen Opfern früher beginnen sollen.

Zum letzten Drittel des Filmes gibt es dann auch noch leichte Anleihen zu "Hostel", welche ich aber jetzt nicht schon vorher verraten möchte. Zudem kennt man das Feature mit den zwei Welten (im Film und in der Realität) schon aus "A Nightmare on Elm Street". Nachdem der Killer seine Opfer getötet hat, schleppt er ihre Leichen in den Film hinein. Im umgekehrten Sinne von Freddy Krügers Traummorden, in denen er sie in den Träumen ermordet hat, und ihre Leichen dann in der Realität ließ.

 

Fazit

Ich kann allen Slasherfans nur empfehlen erstmal den Gang in die Videothek anzutreten, da der Film garantiert nicht jedermanns Sache sein wird. Es fehlt eben von allem etwas. Zudem wird auch nur die Leih-Version ungekürzt sein.

 

Screenshots

         
         

 

 

Inhalt, Kommentar und Fazit von Dennis K.

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