NO MAN'S LAND:
THE RISE OF REEKER

 



Deutschland (Leih-DVD):
20.08.2008 | Deutschland (Kauf-DVD): 17.10.2008
Laufzeit: 84 Min. | FSK: Keine Jugendfreigabe
Vertrieb: Universum Film/Capelight

 

Crew

Cast

 

Director:
Dave Payne

Producer:
Dave Payne, Don Dunn,
Tina Payne

Executive Producer:
Ronen Apteker

Screenwriter:
Dave Payne

Michael Muhney alias Harris

Robert Pine alias Sheriff Reed

Valerie Cruz alias Allison

Desmond Askew alias Binky

Stephen Martines alias Alex

Mircea Monroe alias Maya

 

Inhalt

Drei Ganoven machen Halt an einer Tankstelle und treffen dort ausgerechnet auf den Sheriff und dessen Sohn. Auf einmal gibt es eine große Explosion. Alle scheinen dieses Unglück überlebt zu haben. Als die Ganoven die Flucht ergreifen und mit dem Auto ins Nirgendwo fahren wollen, hindert sie eine Barriere daran. Viel Zeit zur Verwunderung bleibt ihnen nicht, denn schon steht der Reeker mit seinen gefährlichen Werkzeugen hinter ihnen und reist einen nach dem anderen in den Tod. Der Sheriff ist bestens mit dem umherwandernden Reeker vertraut, schließlich hat er seine menschliche Form vor etwa dreißig Jahren gefasst, der dann zum Tode verurteilt wurde. Nun ist er wiedergekehrt und hat diesmal sogar brutalere Vorgehensweisen, die grausamer nicht sein könnten. Wie kann man etwas aufhalten, das normalerweise nie existieren dürfte?

 

Kommentar

Nach dem überraschenden Erfolg von "Reeker" (2005) musste natürlich eine Fortsetzung her. Regisseur David Payne hat sich damit zwar Zeit gelassen, das Ergebnis kann sich dafür aber sehen lassen. Wenn der erste Teil einige Fragen aufgeworfen hat, und das hat er ganz sicher, wird man sich bei dieser Fortsetzung darauf einstellen können, dass einem diese Fragen auch beantwortet werden. Der Titel "The Rise of Reeker" ist nur am Anfang Programm, denn nur der Anfang dient als Vorgeschichte und zeigt die Entstehung des Reekers. Dabei erhält man auch einen Einblick, was ihn zu einem bestialischen Killer getrieben hat und was quasi sein Motiv darstellt. Nach dem kurzen Anlauf der Vorgeschichte, befindet man sich in der Gegenwart. Es sind diesmal völlig neue Charaktere im Film zu sehen, die außerdem einen viel natürlicheren Eindruck machen, als man es von den Charakteren aus dem ersten Teil kennt. "The Rise of Reeker" ist als eigenständiger Film zu betrachten, was es auch möglich macht, diesen Film noch vor dem Erstling ansehen zu können. Denn diese Fortsetzung greift die Ereignisse aus dem ersten Teil nicht auf, die Handlung knüpft nicht direkt an den Vorgänger an und es sind völlig neue Charaktere gegeben. So entstehen auch nicht von Anfang an Fragen, die später erst noch beantwortet werden müssen. Das Mysterium und die Spannung liegen im wahrsten Sinne auch hier in der Luft, obwohl man von "Reeker" bereits weiß, was geschehen wird. Man erwartet am Ende eine Auflösung, die man auch erhält. Ein Puzzle wird dem anderen hinzugefügt, sodass diesmal keine weiteren Fragen entstehen. Weiter bietet das Ende sogar die Möglichkeit für eine erneute Fortsetzung, dann wohl als nächste Generation.

Wie auch beim ersten Teil, nimmt sich auch die Fortsetzung nicht zu ernst. Es sind zwar wieder eine Menge Splatterszenen mit gelungenen Effekten zu sehen, doch auch der Humor-Anteil kommt nicht zu kurz. Es lässt sich erahnen, dass man mit der Fortsetzung eine blutigere Richtung einschlagen wollte. Die Ansätze waren auch zu sehen, im Grunde wird aber nichts Neues gezeigt, was man nicht schon vom ersten Teil gewohnt ist.

 

Fazit

Wer den ersten Teil liebt, der wird an dieser Fortsetzung keinen Weg vorbei finden! Wieder bekommt man einen Fun-Splatter, der zudem spannende Momente liefert und seinen Vorgänger auch in blutiger Sicht zu übertreffen versucht, es aber nicht ganz auskostet. "No Man's Land: The Rise of Reeker" bietet einen hohen Unterhaltungsfaktor, der nicht anders zu erwarten war, nachdem "The Reeker" schon dafür gesorgt hat.

 

Screenshots

         
         

 

 

Inhalt, Kommentar und Fazit von Oliver Gogel

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