Return To Sleepaway Camp
Alternativtitel: Sleepaway Camp 5

 



Deutschland (Leih-DVD):
04.02.2010 | Deutschland (Kauf-DVD): 08.03.2010
Laufzeit: 83 Min. | FSK: Keine Jugendfreigabe
Vertrieb:
KSM

 

Crew

Cast

 

Director:
Robert Hiltzik

Producer:
Robert Hiltzik, Jonathan Sachar,
Tom Van Dell

Executive Producer:
Jeffrey D. Erb, Joe Nicolo,
F.X. Vitolo

Screenwriter:
Robert Hiltzik

Vincent Pastore alias Frank

Michael Gibney alias Allan

Paul DeAngelo alias Ronnie

Jonathan Tiersten alias Ricky

Brye Cooper alias Randy

Jaime Radow alias Jenny

Jackie Tohn alias Linda

 

Inhalt

Seit 20 Jahren soll sich die psychopathische Angela, die als Junge geboren wurde und vor 25 Jahren erstmals in einem Camp für ein Blutbad gesorgt hat, in einem Sanatorium aufhalten. Und doch geschehen am einstigen Camp Arawak erneut grauenhafte Ereignisse, die in Campleiter Ronnie albtraumhafte Bilder aufleben lassen. Er fürchtet die Wiederkehr von Angela. Währenddessen macht sich Rabauke Allan im Camp sowohl bei den Aufsehern, als auch bei den Jugendlichen untereinander zu einem unfreiwilligen Sündenbock. Jeder erlaubt sich seinen Spaß mit ihm und immer ist er der Verantwortliche für alles. Doch wer ist für die blutige Spur verantwortlich, die sich zunehmend durch das ganze Camp zieht?

 

Kommentar

Nach der Trilogie aus den 80ern und dem unfertigen, niemals zu Ende gedrehten, vierten Teil kommt nun also endlich eine weitere Fortsetzung der "Sleepaway Camp" Slasher-Reihe, das mit dem in vielerlei Hinsicht passenden Titel "Return To Sleepaway Camp". Denn nicht nur, dass man zurück an den Ort des Schreckens geht, nein, auch der Regisseur des Erstlings und einige bekannte Darsteller aus diesem kehrten für dieses Projekt zurück. Und das lässt die Erwartungen an eine Fortsetzung zweifelsohne steigen. Diese höher gesteckten Erwartungen sind es jedoch, die zumindest zu Beginn des Films einem einen eher fragwürdigen Gesichtsausdruck versetzen lassen. Denn vieles wirkt ziemlich aufgesetzt, banal und völlig sinnlos, manchmal sogar ein wenig amateurhaft in Szene gesetzt. Davon erholt sich der Film jedoch bald. Ohnehin braucht es etwas länger, bis der Film so richtig an Fahrt gewinnt, was aber auch ein Merkmal vieler Filme der heutigen Zeit ist. Die meisten Charaktere wirken den ganzen Film über leider sehr nervig und ihrem Alter gar nicht gerecht. Es erweckt auch den Eindruck, als würde man gezielt auf das Verhalten der Jugendlichen untereinander lenken. Ständig gibt es Ärger, Hänseleien und anderen Schabernack unter den Jugendlichen. Die Story, sofern man einem Slasherfilm überhaupt eine Story jemals zusprechen könnte, leidet darunter sehr. Richtige Sympathieträger gibt es keine. Selbst bei Allen, einem der Hauptcharaktere, weiß man nicht genau, ob man Mitleid mit ihm haben soll, wenn sich die Anderen über ihn lustig machen und ihren Spaß mit ihm haben, oder ob man aufgrund seines aufmüpfigen Verhaltens und seinem Motto getreu, Austeilen aber nicht Einstecken können, eher auf der neutralen Seite stehen sollte. Das sind klare Schwachpunkte, die zudem ziemlich nervig erscheinen.

Die Killszenen sind zu meist recht ausgefallen und erscheinen auch sehr hart, leider nehmen diese aber auch erst gegen Ende richtig zu. Die Effekte dieser erinnern auch sehr an die 80er-Jahre-Filme, was sicherlich als Anlehnung an die Trilogie gedacht sein soll. Auch wenn die Ereignisse 25 Jahre später anknüpfen und dies auch so zu Beginn des Films angedeutet wird, so lässt sich der Film aufgrund seines Settings, der Kleidung und anderen Gegebenheiten nur schwer in eine eindeutige Zeitepoche stecken. Als Fortsetzung einer 80er-Jahre-Reihe kommt das selbstverständlich zu Gute. Selbst am Drogenkonsum hat man nicht eingespart, dafür jedoch beim Thema Sex und nackter Haut. Hier scheint man völlig darauf verzichtet zu haben. Dennoch weist dieser Slasher alles Weitere auf, was ein Slasher zu bieten haben sollte.

Was den Killer angeht, so ist dieser zunächst nicht zu sehen und später nur stark mit einer Kapuzenjacke verhüllt am Werk. Als Zuschauer rätselt man für gewöhnlich immer mit, wer der Killer sein könnte. Hier hält das Rätseln aber nicht lange an, denn schnell hat man einen üblichen Verdächtigen, der wie die Faust aufs Auge in das Profil passt. Da hilft auch nicht die Schuldzuschieberei seitens der Charaktere, die dadurch die Zuschauer verunsichern sollen. Nur die genauen Hintergründe für das wahllose Morden bleiben noch unbegründet. Und dennoch ist auch das Ende für eine gute Überraschung gut. Den Kennern der Reihe wird die Schlussszene nur zu bekannt vorkommen. Dies ist im ersten Moment, aus Nostalgiegründen, auch sehr nett gemeint, kurz darauf kann aber auch Enttäuschung aufkommen.

Als kleinen Tipp sei gesagt, dass nach dem Ende des Abspanns noch eine letzten Szene zu sehen ist...

 

Fazit

"Return To Sleepaway Camp" ist eine recht solide Fortsetzung, die zeitloser nicht sein könnte und mit der man nach anfänglichen Schwächen auch ihren Spaß haben kann. Selbst jene, die mit der Trilogie nicht vertraut sind, können sich hiermit zurecht finden, auch wenn sie die Anspielungen an die vorherigen Teile nicht erkennen.

 

Screenshots

         
         

 

 

Inhalt, Kommentar und Fazit von Oliver Gogel

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